Archiv der Kategorie: Ringen um Weltethik und Religionsdialog

„Wir kommen nicht als Eroberer“ – Papst bietet China und ganze Asien brüderlichen Dialog an! Das Aussenministerium in Peking teilte in einem Fax mit, es habe das päpstliche Grusstelegramm erhalten. «Wir sind gewillt, (…) mit dem Vatikan in einen konstruktiven Dialog zu treten und uns um bessere bilaterale Beziehungen zu bemühen» Papst Franziskus strebt einen «brüderlichen» und partnerschaftlichen Dialog des Vatikans mit China und anderen asiatischen Ländern an. Er hoffe «aufrichtig», die Beziehungen verbessern zu können, sagte Franziskus am Sonntag am dritten Tag seiner Südkoreareise. Er betonte, die katholische Kirche komme nicht als «Eroberer», der versuche, die Identität anderer wegzunehmen, sondern als Partner für einen Dialog.

Kirche als Dialogpartner, nicht als «Eroberer» Papst sucht Dialog mit asiatischen Ländern Heute, 17. August 2014, 17:37 MerkenDruckenE-Mail Papst Franziskus hält im Stadion in Daejen in Südkorea die Messe (17. August 2014). (Bild: imago) Papst Franziskus will die Beziehungen zu … Weiterlesen

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Über Jahrhunderte existierte der Islam in der Gegend des heutigen Bosnien in engster Nachbarschaft mit dem Christentum und dem Judentum. Es gibt wenige Orte in Europa, an denen sich Gotteshäuser aller drei monotheistischen Religionen auf so engem Raum finden. Im Koran heißt es: Ich, Gott, habe eine so vielfältige Welt nicht erschaffen, damit die Menschen einander hassen, sondern damit sie die Vielfalt lieben und aus ihr lernen. Im Koran heißt es: Wer einen unschuldigen Menschen tötet, der tötet die gesamte Menschheit und ist zur Hölle verdammt. Wer aber ein einziges unschuldiges Leben rettet, der rettet die gesamte Menschheit.

MUSLIME IN EUROPA„Sie wollten uns vernichten“ Im Krieg zeigte sich mir so deutlich, wie nie zuvor, dass der Islam eine Religion der Toleranz und der Friedfertigkeit ist. Von Sead Numanovic, Sarajevo VON SEAD NUMANOVIC Die Stadt Srebrenica Jahre nach dem Krieg. … Weiterlesen

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Allen Weltreligionen und philosophisch-humanistischen Ansätzen sind bereits grundlegende Werte- und Moralvorstellungen gemeinsam. Die Goldene Regel beispielsweise, nach der man sich seinen Mitmenschen gegenüber so verhalten soll, wie man selbst behandelt werden möchte, findet sich in allen Traditionen wieder. Ebenso die Forderung, dass alle Menschen menschlich behandelt werden müssen und Werte wie Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit sowie Partnerschaft von Mann und Frau. „Eine Weltepoche, die anders als jede frühere geprägt ist durch Weltpolitik, Welttechnologie, Weltwirtschaft und ​Weltzivilisation, bedarf eines Weltethos.“ – Hans Küng – Für unsere globale Gesellschaft muss ein solcher gemeinsamer Wertekanon also nicht erst entwickelt werden, denn er existiert bereits: Wir nennen ihn „Weltethos“. Jedoch muss dieser Wertekanon immer wieder neu bewusst gemacht, gelebt und weitergegeben werden. Unter Beteiligung von 6.500 Menschen der verschiedensten großen und kleineren Religionen diskutierte und verabschiedete das Parlament der Weltreligionen in Chicago die Erklärung am 4. September 1993 und sprach sich somit für ein Weltethos aus. Insgesamt 200 Vertreter aus allen Weltreligionen unterzeichneten die Erklärung. Damit verständigten sich erstmals Repräsentanten aller Weltreligionen auf Kernelemente eines gemeinsamen Ethos, wie das Prinzip Menschlichkeit, die „Goldene Regel“ und die „vier unverrückbaren Weisungen“: Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit sowie Partnerschaft und Gleichberechtigung von Mann und Frau.

Die Idee eines Weltethos geht zurück auf den katholischen Theologen Hans Küng. Bei seinen empirischen Forschungen rund um den Globus stellte er fest, dass allen Weltreligionen und philosophisch-humanistischen Ansätzen bereits grundlegende Werte- und Moralvorstellungen gemeinsam sind. Die Goldene Regel beispielsweise, … Weiterlesen

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Radikale Christen gibt es auch, nicht nur radikale Muslime! Sie stehen – zum Glück – beide nicht für Christentum und Islam; viele sehen sie im Gegensatz zu den Kernideen dieser Religionen! Aber der Extremismus beider Richtungen ist gefährlich! Die ARD-Dokumentation hat viele provoziert! Radikale Christen sind auch in anderen Teilen der Erde sehr gefährlich: Sie haben einen starken Anteil etwa an den Gesetzen zur Unterdrückung von Homosexuellen in Uganda!

  Mission unter falscher Flagge – Radikale Christen in Deutschland Ein ugandisches Gesetz und sein möglicher US-Ursprung MICHAELA KAMPL 26. Februar 2014, 14:11 US-Evangelikale sollen das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda beeinflusst haben – Die Befürworter des neuen Gesetzes bestreiten das vehement … Weiterlesen

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Muslime verurteilen ISIS-Terror: „Die islamische Religion gestattet in keinem Fall, Menschen aufgrund ihrer Sprache, Religion oder Konfession zu töten, zu foltern oder anderweitig unmenschlich zu behandeln, oder aus ihrer Heimat zu vertreiben“, heißt es in Mitteilung der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion.

IRAK-KONFLIKT Muslime verurteilen ISIS-Terror Die muslimischen Religionsgemeinschaften haben den Terror der sogenannten ISIS-Milizen im Irak verurteilt. Die Religionsgemeinschaften stellen klar: Die von der ISIS ausgehende Gewalt ist mit dem Islam nicht vereinbar. Symbolfoto: Was bewegt junge Menschen dazu sich extremistischen … Weiterlesen

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Als Heuchelei verurteilte Franziskus das Leben «jener gottgeweihten Männer und Frauen, welche die Gelübde der Armut ablegen, dann aber wie Reiche leben». Erinnert mich an Willy Brandt: „Mit dem Gegenwert eines Kampfflugzeuges ließen sich 40.000 Dorfapotheken bauen! Die Kosten eines neuen Atom-U-Bootes betragen so viel wie die Erziehungshaushalte von 23 Entwicklungsländern mit 160 Millionen Kindern! Die Militärausgaben eines halben Tages würden ausreichen, das Programm der Weltgesundheitsorganisation zur Ausrottung der Malaria zu finanzieren! Das Geld, das ein moderner Panzer kostet, kann eine Tagesration für acht Millionen Hungernde kaufen! „Wir waren Papst“ aber ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt! Zitate aus dem Buch von Willy Brandt, „Der organisierte Wahnsinn“, so bezeichnet der damalige Vorsitzende vor seinem Tod unsere Welt! Das Buch ist weitgehend unbekannt, vor allem auch in der heutigen SPD!

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Als Heuchelei verurteilte Franziskus in einer Rede vor Ordensfrauen und Patern in Umsong das Leben «jener gottgeweihten Männer und Frauen, welche die Gelübde der Armut ablegen, dann aber wie Reiche leben». Ihre Haltung schade der Kirche. Meint er etwa uns in unserer Zeit als „wir noch Papst waren“?

  Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der wichtigsten und umfangreichsten Kunstsammlungen der Welt und sind ein anschauliches Beispiel für den unermesslichen Reichtum der katholischen Kirche.   http://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/papst-warnt-ordensleute-vor-heuchelei-1.18364448

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