Archiv der Kategorie: Flüchtlinge Flucht Grenzgeschehen

Milizionäre töteten dutzende Dorfbewohner in Zentralafrika – Militärintervention kann Menschen nicht vor der anhaltenden Gewalt schützen! Seit einem Jahr versinkt die Zentralafrikanische Republik in einem Bürgerkrieg. In dem Bürgerkrieg wurden bereits tausende Menschen getötet, fast eine Million Menschen sind auf der Flucht. Regionalmächte bestimmen die Politik in dem rohstoffreichen Land. Die Zentralafrikanische Republik – Herkunftsland vieler Rohstoffe der Industrieländer – ist wieder einmal – zum Spielball ausländischer Interessen geworden. Das hat allerdings auch mit der Gier und der himmelschreienden Unfähigkeit des politischen Personals in dem Land zu tun. In Bangui regiert eine Übergangsregierung, die behauptet, im Namen des Volkes zu regieren und deren Macht buchstäblich an den Pforten des heruntergekommenen Präsidentenpalastes endet. Das Land ist seither faktisch geteilt in einen muslimischen Norden und einen christlichen Süden. Und jede Gruppe gibt ihr Bestes, die jeweils andere zu massakrieren. Dazwischen lavieren 2000 französische und 6000 afrikanische Soldaten, ohne dass sich deswegen etwas geändert hätte. Im Norden liegen große Öl-, Gold- und Uranvorkommen, auf die der tschadische Präsident Idriss Déby schon länger ein Auge geworfen hat. Derselbe Déby, der Bozizé bei seinem Putsch gegen Ange-Félix Patassé im Jahr 2002 unterstützte, um dann Bozizé von Djotodia stürzen zu lassen, als der anfing, mit südafrikanischen Rohstoffkonzernen zu kungeln. Die EU ist bei der Suche nach einer Lösung für das Land ebenso involviert wie die Afrikanische Union, die Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (Cemac) und die Vereinten Nationen. Dennoch wird bei keiner Verhandlungsrunde für die Zentralafrikanische Republik die mehr als dubiose Rolle Tschads auch nur am Rande erwähnt. Der Grund dafür heißt Mali. Dort hatten die Tschader der französischen Armee wertvolle Dienste im Kampf gegen die radikalen Islamisten geleistet.

Milizionäre töteten dutzende Dorfbewohner in Zentralafrika 16. August 2014, 12:57 Angreifer vertrieben Opfer mit Schüssen Bangui – Milizionäre des Ex-Rebellenbündnisees Seleka haben in Zentralafrika dutzende Dorfbewohner getötet. Bei Angriffen in der Region M’bres seien zwischen Mittwoch und Freitag mindestens 34 … Weiterlesen

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Kriegseskalierer Türkei jetzt selbst destabilisiert: Tagelange Ausschreitungen zwischen jungen Türken und syrischen Flüchtlingen – 1,2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien in der Türkei – Tötung im Konflikt zwischen syrischem Mieter und türkischem Vermieter – Ungeachtet der früheren Aufrufe zur Brüderlichkeit nehmen türkische Hauseigentümer häufig doppelt so hohe Mieten von Syrern.

Erstmals Hatz auf syrische Flüchtlinge in türkischer Großstadt 15. August 2014, 17:30 In Gaziantep kam es zu tagelangen Ausschreitungen Ankara/Athen – „Gäste“ und „Brüder“ hießen sie zu Beginn, doch drei Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ächzt die Türkei … Weiterlesen

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1000 Bootsflüchtlinge überqueren Meerenge von Gibraltar -Erhöhung der Zäune an den von Spanien in Marokko noch besetzten Gebieten angekommen Hintergrund – An den Zäunen zwischen Marokko und dem politischen Europa in Afrika scheiterten in den vergangenen Tagen 1000 Menschen. Die Spanier hatten die Zäune erhöht und weitere Schikanen eingebaut! Im Mittelmeer stoßen einer der reichsten und ärmsten Gegenden der Welt direkt aneinander: Die Hälfte der Menschen im rohstoffreichen Afrika lebt von weniger als einem Euro am Tag, viele haben kein sauberes Wasser und Gesundheitsversorgung, die UNO hat zwei humanitäre Notstandsgebiete ausgerufen in Afrika: Im Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik! Ohne Afrika hätten die Europäer viel weniger Kaffee, Kakao, Fische, Erdöl, Metalle für ihre Fabriken, Gold, Diamanten, Schnittblumen, Baumwolle, Platin, Coltan für Handies und Computer, die Afrikaner für Hungerlöhne aus Bergwerken holen oder Feldern anbauen. Und sie hätten auch keinen Schrottplatz mehr für ihren mit giftigen Stoffen durchsetzten Elektroschrott. Wir brauchen ein afrikanisch-europäisches Bürgerforum, was sich ändern muss, dass die Afrikaner in ihrem Kontinent eine Zukunft haben! Wer sieht darin einen Sinn? Nachdem die Politik nichts ändert, außer die Grenzen zu erhöhen – wie man sieht, es wird keine Lösung sein, mitmenschlich ist es eh nicht!

Spanien: Neue Flüchtlingswelle aus Afrika Video: http://de.euronews.com/2014/08/12/spanien-neue-fluechtlingswelle-aus-afrika/ Melilla: Flüchtlinge scheitern erneut an Grenzzaun der Nordafrika-Enklave 14/08 09:24 Der Zustrom von Bootsflüchtlingen nach Spanien reißt nicht ab. Am Dienstag wurden vor der Südküste fast 700 Afrikaner geborgen. Die Küstenwache brachte sie in … Weiterlesen

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Bomben auf Iraker! Obama ist nach George Bush, Bill Clinton und George W. Bush der vierte US-Präsident, der Luftschläge im Zweistromland anordnet. Manche Demokraten reden von einer gefährlichen Rutschbahn bis zum Einsatz von Bodentruppen, auf die man sich begebe, wenn man erst mal den Anfang mache. Das Duell ums Weiße Haus gewann Obama 2008 auch deshalb, weil er seinen Landsleuten versprach, die „Boys in Uniform“ nach Hause zu holen und zu beenden, was er selber einen „dummen Krieg“ nannte. Er enthüllte sogar die Verlogenheit von Interventionen aus humanitären Gründen: Wenn menschliche Not ein Kriterium für militärische Entscheidungen sei, hatte der Kandidat Obama im Wahlkampf 2008 erklärt, dann stünden jetzt 300.000 US-Soldaten im Kongo, wo unzählige Menschen ethnische Unruhen mit ihrem Leben bezahlen mussten. Und jetzt greift die USA wieder zu humanitiären Argumenten, um eine militärische Intervention zu begründen, warum diese Kehrtwende? Obama steht unter enormen Druck nicht nur der Republikaner und vieler einflussreicher Medien, sondern auch unter dem Druck Hillary Clintons. Beide betreiben bereits Wahlkampf. Die Republikaner werden, eine Melodie anstimmen, mit der Ronald Reagan 1980 seinen Widersacher Jimmy Carter besiegte: Schluss mit der Nabelschau, Schluss mit den Selbstzweifeln, Amerika ist noch immer die Nummer eins! Eine künftige Kandidatin Clinton, scheint es, will beizeiten verhindern, dass man auch sie dem Lager der Zweifler zurechnet. „Große Nationen brauchen Leitprinzipien“, erwidert Clinton. „Nichts Dummes zu tun ist kein Leitprinzip.“ Überhaupt beobachte sie die fatale Tendenz, von einem Extrem zum anderen zu pendeln, von den interventionistischen Exzessen eines George W. Bush hin zu übertriebener Zurückhaltung. Unter Bush habe man gelernt, an welche Grenzen amerikanische Macht stoße. „Inzwischen haben wir aber auch gelernt, wie wichtig unsere Macht und unser Einfluss sind, wie wichtig es ist, unsere Werte angemessen zu erklären und zur Geltung zu bringen.“ Für die Welt heißt das nichts Gutes, ist vielmehr äußerst beängstigend, denn die USA sind die bei weitem größte Militärmacht der Welt! Und noch eins: Das Land, das überall für Freiheit sorgen will, hat gerade 1000 Nationalgardisten an die Grenze zu Mexiko geschickt, für 12 Millionen Dollar im Monat, die den Zustrom von Kindern aus dem heruntergekommenen „Hinterhof der USA“ (wie sie es lange sahen), aus den mittelamerikanischen Ländern stoppen und die Kinder wieder ins Elend zurückbefördern sollen!

USA im Irak: Verzweiflungsakt statt durchdachtes Konzept ANALYSE | FRANK HERRMANN AUS WASHINGTON   9. August 2014, 08:00     Nach George Bush senior, Bill Clinton und George W. Bush ist Obama der vierte US-Präsident, der Luftschläge im Irak anordnen … Weiterlesen

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Mittelamerikas Kinder fliehen vor Gewalt in die USA – Seit mehreren Wochen dominiert die Debatte um die illegale Einwanderung von jungen Lateinamerikanern die US-amerikanischen Medien. Über der Grenze suchen die Kinder und Jugendlichen nicht den amerikanischen Traum sondern in erster Linie Zuflucht und Schutz vor Gewalt. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der unbegleiteten Kinder, die illegal in die USA einwandern, um ein Vielfaches gestiegen. Die Grenz- und Zollbehörde U.S. Customs and Border Protection hat an der Südwestgrenze der USA zwischen Oktober 2013 und Juni 2014 exakt 57.525 unbegleitete Kinder aufgegriffen. Das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zu derselben Periode im Vorjahr. Unter den Begriff Kinder fallen dabei alle unter 18-Jährigen. WDE (WL) Die USA sollten ihr Geld zur Verbesserung der Lebensbedingungen in ihren Nachbarländern einsetzen, die sie immer als ihren Hinterhof angesehen und behandelt haben, anstatt weltweit Militärbasen zu finanzieren und Kriege zu führen, die Billionen verschlingen und nur Verwüstung hinterlassen!

Massenexodus in die USA: Mittelamerikas Kinder fliehen vor Gewalt TERESA EDER, MICHAELA KAMPL 5. August 2014, 05:30 Tausende Kinder aus Mittelamerika fliehen vor katastrophalen Zuständen in ihren Heimatländern in die USA – diese sind nicht auf diesen Ansturm vorbereitet Seit … Weiterlesen

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Europas grösstes Aufnahmezentrum auf Sizilien – Die Stadt der 4000 Asylbewerber – Auch Billigstarbeiter aus Afrika. Sie sind von Gambia, Mali, Senegal, Nigeria, Eritrea aufgebrochen, weil Krieg herrscht, Arbeitslosigkeit und Armut. Es folgten der lange Weg an die Küste, die teure und gefährliche Überfahrt, das Warten auf Papiere – und kein Weg zurück. Die Landbesitzer stellen sie einen Tag, vielleicht zwei oder drei Tage, für die Arbeit auf ihren Orangenplantagen an und bezahlen ihnen 10 bis 15 Euro pro Tag, vielleicht 20, und manchmal das Mittagessen. Ein Rumäne verdiene als Landarbeiter an die 40 Euro, ein Einheimischer bis zu 70, gibt ein Bauer Auskunft.

Europas grösstes Aufnahmezentrum auf Sizilien Die Stadt der 4000 Asylbewerber Vanessa Simili, Mineo Gestern, 2. August 2014, 06:00 MerkenDruckenE-Mai Zu viele Tage gehen mit nutzlosem Warten am Zaun vorüber. (Bild: Mathias Marx) Mineo ist eine kleine Stadt mit 5300 Einwohnern … Weiterlesen

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US-Regierung verhaftet friedliche Demonstranten gegen Abschiebungen aus den USA in arme Länder! Gut drei Monate vor den Kongresswahlen ist das Thema Immigration zum Politikum geworden in den USA. Für Aufsehen sorgt die Massenflucht Zehntausender Kinder aus Mittelamerika in die USA.

USA: 120 Festnahmen bei Protest gegen Abschiebungen 31. Juli 2014, 23:26 Obama will 3,7 Milliarden Dollar für Grenzkontrollen und Kampf gegen Menschenhändler Washington – Bei Protesten gegen die Einwanderungspolitik von US-Präsident Barack Obama hat die Polizei mehr als 120 Demonstranten … Weiterlesen

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