Jetzt sollten wir alle Papst sein! Papst ruft auf zur Verteidigung des UNO-Systems und Völkerrecht gegen den Angriff der Großmächte! Und setzt nicht selbstverständlich auf Gewalt zur Lösung der Konflikte!

Die Weltgemeinschaft muss intervenieren, wenn Menschen, wegen ihres Glaubens unterdrückt und auch getötet werden, wie jetzt in Irak und – vom Westen verschwiegen – seit zwei Jahren in Syrien. Ja sagt der Papst, aber das geht nicht nur mit Gewalt! Die unterstützt er ausdrücklich nicht.

Friedliche Wege suchen – wie könnten sie aussehen?

Er fordert damit auf, andere Wege zu prüfen, wie etwa IS gestoppt werden kann! Da sollten wir dringend tun! Wie kann man den Islamismus mit friedlichen Mitteln eindämmen, eine dringende Diskussion die wir brauchen: Eine friedliche Strategie wird sogar die einzige Möglichkeit sein. Die gewaltsame Eindämmung, die die Amerikaner seit mehr als zehn Jahren verkünden und als Begründung für ihr Militärinterventionen geben, hat ja nur zur Verstärkung des Islamismus geführt! Ursprünglich sollte die Tötung Bin Ladens alles beenden, da er überall dahinterstecke, dann die Vernichtung Al Kaidas, heute wird gesagt, dass die noch gemäßigt waren. Und jetzt breitet sich ein viel radikaler Islamismus aus. Wir sollten also andere Wege suchen, die auch Erfolg haben.

Wie das machen: In der politischen Öffentlichkeit, Presse, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften wird diese Diskussion um friedliche Wege gegen den Islamismus nicht oder kaum geführt. Wenn aber das Problem der Gewalt für unsere Gesellschaften durch Islamismus wächst und keine friedlichen Wege für seine Eindämmung gefunden werden, haben die leichtes Spiel, die behaupten, dass nur Gewalt die Lösung sei. Sie können aufgrund ihrer Meinungsmacht  leicht vergessen machen, dass das bisher kläglich gescheitert ist. Es gibt Wissenschaftler, Nichtregierungsorganisationen, die die Probleme erforschen und Vorschläge erarbeiten, die brauchen die Zusammenarbeit, auch stark mit den religiösen Gemeinschaften, christlichen, muslimischen, jüdischen, um friedliche Wege zu diskutieren und dann auch politisch mehrheitsfähig zu machen.

Keine Interventionen der Großmächte, sondern nur über die verfasste Weltgemeinschaft, die UNO

Der Papst wendet sich ausdrücklich dagegen, die Lösung den Großmächten zu überlassen. Sie hätten häufig nur ihre Eigeninteressen im Sinn bei ihren Interventionen und dabei sogar Nationen zerstört und Länder erobert! Er beruft sich ausdrücklich auf das System, das im Zweiten Weltkrieg von der Regierung Roosevelt und Henry Wallace vorangetrieben worden ist und dessen Ideale uns als die amerikanischen Ideale erklärt worden sind. Sie waren auch die Maßstäbe der Kritik an der Sowjetunion. Sie sind heute noch geltenden Völkerrecht, werden aber vor allem vom wirtschaftlich und militärisch dominierenden Westen  nicht mehr gegen andere Völker eingehalten, sondern dienen ihm nur noch dazu, Interventionen in andere Länder zu rechtfertigen. Während des Vietnamkrieges haben das viele weltweit begriffen, dass die USA nicht mehr für Demokratie steht; Wahlen, die den US-Interessen nicht förderliche Regierungen an die Macht zu bringen drohten, wurden verhindert, viele demokratisch gewählte Regierungen, etwa in Chile, von den USA gestürzt.

Aber dass die USA das Völkerrecht nicht mehr einhält, ist kein Grund das Völkerrecht zu verwerfen, sondern umgekehrt dafür zu sorgen, dass es wieder eingehalten wird, auch und gerade von den USA. Deutschland habe wieder mehr wirtschaftliches und politische Gewicht und es werde mehr von ihm erwartet. Gut, aber in welche Richtung, die USA beim Übergehen des Völkerrechts unterstützen? Eigene deutsche Ziele verfolgen? Oder die größere Kraft einsetzen für die Stärkung der UNO gegen alle Eigeninteressen der Großmächte. In diese Richtung denkt der Papst und dabei sollten wir ihn intensiv unterstützen, denn wohin Nationale Größe führt, haben wir in zwei Weltkriegen gesehen! Und genau dieser Kampf um Vorherrschaft wollten die Staaten mit der Gründung der UNO überwinden. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sollte sogar eine globale Verfassung sein, eine Grundlage dafür , dass die Welt Krieg, Gewalt, politische Unterdrückung und wirtschaftliche Ausbeutung überwindet, sondern allen Menschen menschenwürdiges Leben garantiert. In dieser Richtung sollte es gehen, aber die Kraft wird wohl von denen kommen müssen, deren Rechte nicht gewährleistet sind. Sie sollten sich zusammenschließen und diese friedliche Weltordnung einfordern.

Das UNO-Sytem verteidi

 

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Das passiert in Syrien seit zwei Jahren und hat den Westen nicht interessiert, sondern seine Verbündeten, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait, Türkei, haben dies gefördert: Die Minderheiten unterstützen fast alle Assad, und den wollte der Westen beseitigen.

wie in Syrien seit zwei Jahren mit –

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