Ein Zeichen setzen: Friedenskonzert in Nordhessen mit russischem Orchester geplant: Wer will mitorganisieren? Hintergründe des Orchesters Istra und der deutsch-russischen Freundschaftsinitiative

Wir wollen mit dem russischen Blasorchester Istra in Nordhessen ein Friedenskonzert organisieren, am 15.9. in Nordhessen. Wir wollen ein gemeinsames Zeichen von russischen und deutschen Bürgern setzen, dass wir keinen neuen Krieg zwischen Deutschland als Teil der Nato und Russland wollen, sondern friedliche Lösungen für die Konflikte. Wer das mit organisieren will, mag sich bitte melden über Email: 05655924981, Email: b.u.w@gmx.net
Wolfgang Lieberknecht

Seit vielen Jahren kommt das Orchester nach Deutschland, um am Internationalen Blasmusikfest in Bad Orb teilzunehmen (siehe unten).

 

 

Hintergrund:

Die Musiker aus dem russischen Istra bei Moskau. Die deutsche Armee hat von dort Moskau  beschossen, die Stadt durch die Kämpfe in die Zerstörung gezogen und auf dem Rückzug nach der Niederlage vor Moskau die Stadt einschließlich des Klosters Neu-Jerusalem stark zerstört.
In der Zeit von Gorbatschows Perestroika kam ein russischer Journalist nach Bad Orb mit der Botschaft Gorbatschows, dass es nicht reiche, dass er sich mit Kohl treffe, die Bürger Russlands und Deutschlands sollten sich treffen als Basis für neue Beziehungen. Er traf auf offene Ohren in Bad Orb und suchte dann in Russland eine geeignete Region, Istra, 50 Kilometer westlich von Moskau. In Bad Orb bildeten Bürger die Freundschaftsinitiative Istra; seit nunmehr weit über 20 Jahren gibt es Kontakte auf vielen Ebenen, Besuche, Konvois, und einer der Verbindungen laufen auch über die Blasmusik.
Hier die Homepage der Freundschaftsinitiative Istra: http://www.istra-initiative.de/index.php?id=8

 Informationen zu Istra:

Istra (russisch Истра) ist eine Stadt mit 35.111 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] im Westen der Oblast Moskau, etwa 56 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt. Sie liegt am gleichnamigen Fluss.

Inhaltsverzeichnis

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  • 1 Geschichte
  • 2 Sehenswürdigkeiten
  • 3 Wirtschaft und Infrastruktur
  • 4 Partnergemeinden
  • 5 Siehe auch
  • 6 Einzelnachweise
  • 7 Weblinks
  • Geschichte[Bearbeiten]

    Istra wurde im Jahr 1589 als Woskressenskoje (Воскресенское) erstmals erwähnt und 1781 zur Stadt Woskressensk (Воскресенск) erhoben. Ihre heutige Bezeichnung, welche die Lage der Stadt am Fluss Istra widerspiegelt, erhielt sie erst in sowjetischer Zeit im Jahre 1930.

    Im Zweiten Weltkrieg war Istra für kurze Zeit unter deutscher Besatzung und wurde bei Gefechten schwer getroffen.

  • Die wohl größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist das aus dem 17. Jahrhundert stammende orthodoxe Neu-Jerusalemer Auferstehungs-Männerkloster (Воскресенский Новоиерусалимский Мужской Монастырь). Es wurde im Jahre 1656 vom Patriarchen Nikon gegründet und beherbergt bis heute mehrere Sakralbauten aus dem 17. Jahrhundert.

    Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

    Die Industrie spielt in Istra keine große Rolle, es gibt in der Stadt einige Nahrungsmittelfabriken, eine Möbel- und eine Textilfabrik. Die Fabrik „Roentgenprom“ produziert medizinische Röntgenapparate.

  •  

  • Westlich von Istra befindet sich bei 55° 55′ 26″ N, 36° 49′ 10″ O eine große Hochspannungsversuchsanlage. Im Forschungsinstitut für Elektromechanik entwickelte man elektrische Schutzsysteme für Raumfahrzeuge, Flugzeuge und Kraftwerke. Der Marx-Generator wurde für eine Entladungsleistung von drei Megawatt konzipiert, der Impulsspannungsgenerator liefert neun Megawatt. Damit wurden mitunter 150 Meter lange Blitze erzeugt. Nahe der Forschungseinrichtung befindet sich das Testgelände »Allure« mit einem stationären EMP-Simulator. Teile des Allure-Komplexes mit einer Kuppel von 118,40 Metern Höhe und 236,50 Metern Durchmesser stürzten am 25. Januar 1985 am Ende der Bauarbeiten ein. Der mit der Bauaufsicht betraute Parteifunktionär wurde versetzt und durch Boris Jelzin ersetzt.[2]

    In der Umgebung ist die Landwirtschaft weit verbreitet. Dank der Nähe des Klosters Neu-Jerusalem stellt auch der Tourismus einen wichtigen Wirtschaftsfaktor.

    Über die Fernstraße M9 ist Istra an das russische Schnellstraßennetz angeschlossen. Sie hat des Weiteren einen Bahnhof an der Bahnstrecke Moskau–Riga. Über diesen bestehen regelmäßige Regionalverkehrsverbindungen mit Moskau, darunter dem Rigaer Bahnhof.

  • Kloster Neu-Jerusalem

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
     
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    Kloster Neu-Jerusalem heute

    Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert (mit Glockenturm)

    Das Kloster Neu-Jerusalem (russisch Новоиерусалимский монастырь) ist ein russisch-orthodoxes Männerkloster in der russischen Stadt Istra (Oblast Moskau).

    Das Kloster wurde 1656 von Patriarchen Nikon als Patriarchenresidenz außerhalb von Moskau gegründet und nach Neu-Jerusalem benannt. Das architektonische Ensemble des Klosters beinhaltet die Auferstehungskathedrale (1656–1685), Patriarch Nikons Wohnstätte, Steinmauer mit Türmen (1690–1694), die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (1686–1698) und andere Gebäude, die alle mit Majolika und Stuck bearbeitet sind. Zu den Architekten, die zu verschiedenen Zeitpunkten am Ausbau des Klosters mitgewirkt haben, gehörten Jakow Buchwostow, Matwei Kasakow, Bartolomeo Francesco Rastrelli und andere. Im 17. Jahrhundert bekam das Kloster Neu-Jerusalem eine große Bibliothek, in der Nikon Manuskripte aus anderen Klöstern zusammenstellte. Zum Zeitpunkt der Säkularisierung im Jahr 1764 besaß das Kloster rund 13.000 Leibeigene.

    Im Jahr 1918 wurde das Kloster geschlossen. 1920 wurde hier ein Geschichts- und Kunstmuseum eröffnet. 1935 kam auch das Regionalmuseum der Oblast Moskau hinzu. 1941 wurde das Kloster Neu-Jerusalem während der Schlacht um Moskau von einer SS-Verfügungsdivision geplündert. Während ihres Rückzugs haben die Deutschen den großen Glockenturm in die Luft gesprengt und die Mauertürme zerstört. Das Gewölbe der Kathedrale brach zusammen und begrub die berühmte Ikonostase sowie andere historische Wertgegenstände unter sich. 1959 wurde das Museum für Besucher wiedereröffnet, obwohl der Glockenturm nie wieder erbaut wurde und das Innere der Kathedrale immer noch leer ist. In den 1990er Jahren begann Neu-Jerusalem wieder als Männerkloster zu dienen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Neu-Jerusalem

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