BZ dreht PAPSTWORTE DIREKT um! So manipulieren die Medien: US-Militärintervention wird direkt entgegen der Äußerungen des Papstes als Ausführer des nötigen Krieges dargestellt: Tatsächlich hatte sich der Papst zwar für ein Einschreiten in Irak eingesetzt, aber nicht automatisch für ein militärisches und klar gegen eine Intervention eines Nationalstaates und vor allem von Großmächten, die dies häufig nur zur Eroberung für ihre Interessen nutzten würden. Ein Eingreifen gehe nur unter der UNO! All dies lässt die BZ weg, hier könnt ihr allen zeigen, wie diese Journalisten die Wahrheite verdrehen und die US-Interventionen noch mit päpstlichem Segen rechtfertigen. Wir stellen zwei Berichte von Handelsblatt und Euronews dazu, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann, wie man die Wahrheit verdrehen kann!

IS-Terroristen

Papst Franziskus spricht von drittem Weltkrieg

Franziskus rief dazu auf, die IS-Terroristen im Nordirak zu stoppen. „Wir sind im Krieg, es ist ein dritter Weltkrieg“, so der Papst.

 

Papst Franziskus (77) hat in drastischen Worten dazu aufgerufen, die IS-Terroristen im Nordirak zu stoppen. Er sprach sogar vor einem dritten Weltkrieg.

Auf dem Rückflug von seiner sechstägigen Asienreise nach Südkorea sagte er vor Journalisten: „Das sind Früchte des Kriegs, wir sind im Krieg, es ist ein dritter Weltkrieg, wenn auch schrittweise.“

Auch sein Sondergesandter für die Krisenregion, Kardinal Fernando Filoni (68), verurteilte die Islamisten scharf. Diese begingen einen „Genozid“ an den Jesiden.

Das Kirchenoberhaupt warnte wegen der Krise im Nordirak vor einem dritten Weltkrieg (Foto: dc daz jak)
Das Kirchenoberhaupt warnte wegen der Krise im Nordirak vor einem dritten Weltkrieg (Foto: dc daz jak)

Franziskus betonte, die internationale Gemeinschaft habe das Recht, gegen den IS vorzugehen. „Wo es einen unrechtmäßigen Aggressor gibt, ist es berechtigt, ihn zu stoppen“, so der Papst. Gleichzeitig schränkte das katholische Kirchenoberhaupt aber ein: „Ich unterstreiche das Verb stoppen, nicht bombardieren oder Krieg führen.“

Außerdem müsse die UNO die notwendigen Mittel zur Bekämpfung der Terroristen genauestens auswählen. Er selbst sei auch bereit, in den Irak zu reisen, da dort „ein erschreckendes Niveau der Gewalt“ erreicht sei. Angesichts der Lage in dem Land wäre ein Besuch momentan aber nicht angemessen, so der Papst weiter.

Franziskus selbst erlitt einen heftigen Schicksalsschlag: Bei einem Autounfall starben in Argentinien die Ehefrau und zwei Kinder seines Neffen Horacio Bergoglio (35). Laut Augenzeugen stieß der Wagen in der Provinz Cordoba, etwa 550 Kilometer von der Hauptstadt Buenos Aires entfernt, auf einer Autobahn mit einem Lkw zusammen. Horacio Bergoglio selbst überlebte schwer verletzt.

US-Präsident Barack Obama (53) geht im Kampf gegen den IS von einem langen Einsatz aus. In Washington sagte er: „Es wird Zeit brauchen.“ Die irakische Armee unternahm eine Offensive zur Rückeroberung der von den Islamisten im Juni eingenommenen Stadt Tikrit.

http://www.bz-berlin.de/welt/papst-franziskus-spricht-von-drittem-weltkrieg

IS-TERRORPapst für Einsatz im Nordirak

Papst Franziskus hat sich für ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft im Nordirak ausgesprochen. Dies sei aber kein Aufruf zu einer militärischen Lösung. Der Papst würde auch selbst die Krisenregion bereisen.

RomEin Eingreifen der internationalen Gemeinschaft im Nordirak ist nach Ansicht von Papst Franziskus das richtige Vorgehen gegen die militanten Islamisten. „Wo es einen unrechtmäßigen Aggressor gibt, ist es berechtigt, ihn zu stoppen. Ich unterstreiche das Verb stoppen, nicht bombardieren oder Krieg führen“, sagte der Pontifex laut italienischen Medien am Montag während des Rückflugs von seiner Auslandsreise nach Südkorea. Die Vereinten Nationen müssten diskutieren, wie der Angreifer gestoppt werden könne, forderte der 77-Jährige. Er sei auch selbst bereit, in die Krisenregion im Nordirak zu reisen, sagte Franziskus.

„In diesem Moment ist es nicht das Beste, was man tun kann, aber ich bin dazu bereit“, erklärte er. Der Papst warnte gleichzeitig vor Alleingängen. „Eine einzelne Nation kann nicht beurteilen, wie ein Aggressor gestoppt wird“, mahnte der Argentinier. Deshalb seien nach dem Zweiten Weltkrieg die Vereinten Nationen gegründet worden, die nun gemeinsam eine Lösung finden müssten. „Man sollte im Kopf behalten, wie oft mit dieser Entschuldigung, einen Angreifer zu stoppen, die Mächte einen wirklichen Eroberungskrieg begonnen haben.“

http://www.handelsblatt.com/politik/international/is-terror-papst-fuer-einsatz-im-nordirak/10350854.html

Papst Franziskus hält ein Eingreifen der Internationalen Gemeinschaft im Nordirak für das richtige Vorgehen gegen die militanten Islamisten. Der Papst äußerte sich gegenüber Journalisten auf dem Rückflug von seiner Auslandsreise nach Südkorea.

“In den Fällen, in denen es einen unrechtmäßigen Aggressor gibt, kann ich nur sagen, dass es berechtigt ist, den unrechtmäßigen Aggressor zu stoppen”, so Franziskus. “Ich unterstreiche das Verb stoppen. Ich sage nicht bombardieren oder Krieg führen, sondern: ihn stoppen.”

Der Papst betonte, man solle sich daran erinnern, dass Großmächte in der Vergangenheit, unter dem Vorwand einen Aggressor zu stoppen, häufig die Kontrolle über Nationen übernommen hätten. Eine einzelne Nation könne nicht entscheiden, wie ein Aggressor zu stoppen sei, das müssten die Vereinten Nationen diskutieren.

Der Papst teilte zudem mit, dass er ursprünglich geplant hatte, nach seiner Korea-Reise in den Irak zu fliegen. Sich dann aber dagegen entschieden habe. “Ich bin bereit dorthin zu gehen. Im Moment ist es nicht das Beste, was man tun kann. Aber ich bin dazu bereit.”

Franziskus äußerte sich auch zu möglichen weiteren Auslandsreisen, Optionen seien die USA und Spanien. Er betonte, zu einer Reise nach China sei er jederzeit bereit. Er habe eine große Wertschätzung für das chinesische Volk.

Der Papst hatte während seines Besuchs in Südkorea gesagt, dass er an einem “brüderlichen Dialog” mit China interessiert sei.

http://de.euronews.com/2014/08/18/papst-fuer-eingreifen-im-irak-un-muessen-loesung-finden/

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