So hat der Westen Russland betrogen und die Kriegsgefahr heraufbeschworen und das Sterben und Zerstören in der Ostukraine! Und jetzt zahlen wir dafür, dass wir das den Politikern erlaubt haben, die uns damit in Konfrontation, Sanktionen und Kriegsrisiko getrieben haben! Wir verlangen einen Weg zu suchen mit Russland, wie die Bedrohung Russlands durch die Nato beendet werden kann, eventuell durch den Aufbau eines gemeinsamen Sicherungssystems mit Russland! Im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung im Frühjahr 1990 gab es nach Aussage Michail Gorbatschows Zusagen westlicher Außenminister, federführend von Hans-Dietrich Genscher, an die sowjetische Seite unter Michail Gorbatschow, wonach eine Erweiterung der NATO infolge der Wiedervereinigung nicht betrieben werde.[14] So sagte auch laut einem Aktenvermerk Genscher am 10. Februar 1990 zum sowjetischen Außenminister Schewardnadse: „BM (Bundesminister): Uns ist bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwirft. Für uns steht aber fest: Die Nato wird sich nicht nach Osten ausdehnen.“ Genscher erinnerte sich, was 1956 beim Ungarn-Aufstand passiert war: Teile der Aufständischen hatten verkündet, sie wollten dem westlichen Bündnis beitreten, und hatten Moskau damit den Vorwand für ein militärisches Eingreifen geliefert. Da es vor allem um die DDR ging, fügte Genscher ausdrücklich hinzu: „Was im Übrigen die Nichtausdehnung der Nato anbetrifft, so gilt dieses ganz generell.“

Im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung im Frühjahr 1990 gab es nach Aussage Michail Gorbatschows Zusagen westlicher Außenminister, federführend von Hans-Dietrich Genscher, an die sowjetische Seite unterMichail Gorbatschow, wonach eine Erweiterung der NATO infolge der Wiedervereinigung nicht betrieben werde.[14] So sagte auch laut einem Aktenvermerk Genscher am 10. Februar 1990 zum sowjetischen Außenminister Schewardnadse:„BM (Bundesminister): Uns ist bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwirft. Für uns steht aber fest: Die Nato wird sich nicht nach Osten ausdehnen.“ Genscher erinnerte sich, was 1956 beim Ungarn-Aufstand passiert war: Teile der Aufständischen hatten verkündet, sie wollten dem westlichen Bündnis beitreten, und hatten Moskau damit den Vorwand für ein militärisches Eingreifen geliefert. Da es vor allem um die DDR ging, fügte Genscher ausdrücklich hinzu: „Was im Übrigen die Nichtausdehnung der Nato anbetrifft, so gilt dieses ganz generell.“

NATO-Osterweiterung 1990-2009 – Bildquelle: www.investwithalex.com

http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung

 

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Eine Antwort zu So hat der Westen Russland betrogen und die Kriegsgefahr heraufbeschworen und das Sterben und Zerstören in der Ostukraine! Und jetzt zahlen wir dafür, dass wir das den Politikern erlaubt haben, die uns damit in Konfrontation, Sanktionen und Kriegsrisiko getrieben haben! Wir verlangen einen Weg zu suchen mit Russland, wie die Bedrohung Russlands durch die Nato beendet werden kann, eventuell durch den Aufbau eines gemeinsamen Sicherungssystems mit Russland! Im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung im Frühjahr 1990 gab es nach Aussage Michail Gorbatschows Zusagen westlicher Außenminister, federführend von Hans-Dietrich Genscher, an die sowjetische Seite unter Michail Gorbatschow, wonach eine Erweiterung der NATO infolge der Wiedervereinigung nicht betrieben werde.[14] So sagte auch laut einem Aktenvermerk Genscher am 10. Februar 1990 zum sowjetischen Außenminister Schewardnadse: „BM (Bundesminister): Uns ist bewusst, dass die Zugehörigkeit eines vereinten Deutschlands zur Nato komplizierte Fragen aufwirft. Für uns steht aber fest: Die Nato wird sich nicht nach Osten ausdehnen.“ Genscher erinnerte sich, was 1956 beim Ungarn-Aufstand passiert war: Teile der Aufständischen hatten verkündet, sie wollten dem westlichen Bündnis beitreten, und hatten Moskau damit den Vorwand für ein militärisches Eingreifen geliefert. Da es vor allem um die DDR ging, fügte Genscher ausdrücklich hinzu: „Was im Übrigen die Nichtausdehnung der Nato anbetrifft, so gilt dieses ganz generell.“

  1. Sepp Turbo schreibt:

    Mit Verlaub, aber in der Argumentation gibt es einige Lücken; die fundamentalste davon ist, sich an Herrn Genschers Aussagen festzumachen.

    Herr Genscher war Vertreter EINER Regierung EINES Mitgliedslandes der NATO, seine Aussagen für dieselbe als bindend zu betrachten wäre ein Fehler. In der Politik ist nichts in Stein gemeißelt, und 20 Jahren können in derselben schon eine halbe Ewigkeit bedeuten. Die Welt hat sich seit Genschers Aussagen verändert; am wichtigsten wären hierbei zu nennen der endgültige Untergang der Sowjetunion mit dem Entstehen des neuen Staates Russische Föderation sowie das Auseinanderbrechen des Warschauer Paktes, in dessen Schatten Herr Genscher wohl diese Aussagen getroffen hatte. Die Zeichen standen damals mehr auf Reform im Ostblock statt eines kompletten Kollaps. Ferner gab es keinen Vertrag, der eine Osterweiterung von EU und NATO ausschloss – welcher wohl eh gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker verstoßen hätte, da er über ihre Köpfe über sie bestimmt hätte – wie das Münchner Abkommen.

    Abgesehen davon gibt es für Russland meiner Meinung nach keinen *rationalen* Grund, sich von der NATO bedroht zu fühlen – selbst die NATO sieht Russland nicht mehr als Feind an, im Gegenteil – NATO und Russland haben bis vor einigen Wochen noch im „Partnership for Peace“-Programm zusammengearbeitet.

    Für mich geht die derzeitige Aggression ganz klar von einer Seite aus – und das ist nicht „der Westen“.

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