Christliche Kopten: »Islamischer Staat« wird von drei der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen und Mittleren Osten finanziert: Kuwait, Katar und Saudi-Arabien! IS ist von ständiger finanzieller Unterstützung aus Ländern abhängig, die seit Jahren extremistische Islamisten unterstützt und finanziert haben, ohne dass ihnen dabei von den verschiedenen Regierungen im Weißen Haus Einhalt geboten wurde. Selbst Hinweise auf eine direkte saudische Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September 2001 führten nicht zu einer Neubewertung der Länder, die Amerika als seine Freunde bezeichnet. Wir verlangen eine Erklärung der USA, der UNO und der Bundesrepulik und EU. ob diese Aussage der christlichen Kopten stimmt, ob sie das wussten, warum das nicht unterbunden worden ist! Opfer von 9/11 und Politiker beider großer Parteien verlangen die Veröffentlichung der bisher geheimen Teile des Untersuchungsbericht über den Angriff, die die Beteiligung Saudi-Arabiens an dem Anschlag beleuchten! Der österreichische Standard fragte schon 2003: Wen will die amerikanische Regierung mit ihrer Weigerung, 28 Seiten über die stille oder nicht so stille Komplizenschaft Saudi-Arabiens mit den Attentätern des 11. Septembers öffentlich zu machen, eigentlich schützen? Das saudische Königshaus mit seiner lange Zeit notorischen Nachsicht gegenüber Extremisten? Das Versagen der US-Geheimdienste? Oder sich selbst?

Da US-Präsident Obama nun Luftangriffe auf Ziele des »Islamischen Staates« (IS) im Irak angeordnet hat, sollte man sich noch einmal in Erinnerung rufen, welche Länder eigentlich die mordende und brandschatzende Terrorgruppe finanzieren.

Die Antwort:

Saudi-Arabien, Kuwait und Katar

Drei der wichtigsten und engsten Verbündeten der USA in der Region des Nahen und Mittleren Ostens.

Allerdings hat es die amerikanische Regierung versäumt, Druck auf verschiedene Golfstaaten auszuüben, die direkt dafür verantwortlich sind, dass der »Islamische Staat« überhaupt im Irak Fuß fassen konnte. Wie Josh Rogin auf der Internetseite Daily Beast dargelegt hat, wurde »die GruppeIslamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS, heute »Islamischer Staat«, IS) jahrelang von wohlhabenden Spendern aus Kuwait, Katar und Saudi-Arabien unterstützt − drei Verbündeten der USA, die im ›Krieg gegen den Terror‹ auch eigene Ziele verfolgen«. Zusätzlich zu den Einnahmen aus kriminellen Aktivitäten und Strafsteuern, die aus der lokalen Bevölkerung unter Androhung des Todes herausgepresst werden, ist IS von ständiger finanzieller Unterstützung aus Ländern abhängig, die seit Jahren extremistische Islamisten unterstützt und finanziert haben, ohne dass ihnen dabei von den verschiedenen Regierungen im Weißen Haus Einhalt geboten wurde. Selbst Hinweise auf eine direkte saudische Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September 2001 führten nicht zu einer Neubewertung der Länder, die Amerika als seine Freunde bezeichnet.

http://koptisch.wordpress.com/2014/08/09/us-verundete-finanzieren-is-terroristen/

Bush zensiert


Wer wird durch die Weigerung, den Bericht über die stille Komplizenschaft Saudi-Arabiens zu veröffentlichen, geschützt? – Von Markus Bernath

Wen will die amerikanische Regierung mit ihrer Weigerung, 28 Seiten über die stille oder nicht so stille Komplizenschaft Saudi-Arabiens mit den Attentätern des 11. Septembers öffentlich zu machen, eigentlich schützen? Das saudische Königshaus mit seiner lange Zeit notorischen Nachsicht gegenüber Extremisten? Das Versagen der US-Geheimdienste? Oder sich selbst? George W. Bush hat sich mit der Zensur des dickleibigen Untersuchungsberichts des US-Kongresses zu 9/11 in eine unhaltbare Situation manövriert. Aushalten wird er sie trotzdem, denn einmal mehr muss der amerikanische Präsident seine Version vom „Krieg gegen den Terrorismus“ verteidigen.“Die größte Gefahr für die Freiheit droht dort, wo Radikalismus und Technologie einander treffen“, hatte Bush vor einem Jahr in einer wegweisenden Rede vor US-Militärs in West Point erklärt und „Amerikas Feinden“ gedroht: „Wir werden ihnen mit all unserer Macht begegnen.“ Daran gemessen, hätte ein gewaltsamer Regimewechsel in Riad und nicht in Bagdad stattfinden müssen. Schließlich gedieh der Hightech-Fundamentalismus der Al-Kaida im saudischen Königreich, dem jahrelangen Verbündeten der USA, nicht im Irak Saddam Husseins. Doch Saudi-Arabien und seine kompromittierten Herrscher haben im Antiterrorfeldzug der USA eine andere Rolle erhalten – sie sind ein treibendes Moment für den Irakkrieg geworden und für die Installierung eines verlässlicheren Regimes in der Region.

Eine öffentliche Debatte über die Beziehungen zu Saudi-Arabien will die amerikanische Regierung vermeiden – und steht doch schon mittendrin. Die Entzauberung des Irakkriegs als kühles Machtkalkül will sie verhindern. Klarheit über die Rolle des saudischen Herrscherhauses bei den Anschlägen vom 11. September haben aber auch die Hinterbliebenen der Terroropfer verlangt. Interessiert sich Washington noch für sie? (DER STANDARD, Printausgabe, 31.7.2003)

http://derstandard.at/1376168

Campaign Mounts to Declassify 9/11 Report’s References to Alleged Saudi Involvementrelatives of victims to highlight the issue. Adding fuel to the campaign, various family members have recounted to the media how President Obama had promised them that he would release the material.

https://news.vice.com/article/campaign-mounts-to-declassify-911-reports-references-to-alleged-saudi-involvement

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