1000 Bootsflüchtlinge überqueren Meerenge von Gibraltar -Erhöhung der Zäune an den von Spanien in Marokko noch besetzten Gebieten angekommen Hintergrund – An den Zäunen zwischen Marokko und dem politischen Europa in Afrika scheiterten in den vergangenen Tagen 1000 Menschen. Die Spanier hatten die Zäune erhöht und weitere Schikanen eingebaut! Im Mittelmeer stoßen einer der reichsten und ärmsten Gegenden der Welt direkt aneinander: Die Hälfte der Menschen im rohstoffreichen Afrika lebt von weniger als einem Euro am Tag, viele haben kein sauberes Wasser und Gesundheitsversorgung, die UNO hat zwei humanitäre Notstandsgebiete ausgerufen in Afrika: Im Südsudan und der Zentralafrikanischen Republik! Ohne Afrika hätten die Europäer viel weniger Kaffee, Kakao, Fische, Erdöl, Metalle für ihre Fabriken, Gold, Diamanten, Schnittblumen, Baumwolle, Platin, Coltan für Handies und Computer, die Afrikaner für Hungerlöhne aus Bergwerken holen oder Feldern anbauen. Und sie hätten auch keinen Schrottplatz mehr für ihren mit giftigen Stoffen durchsetzten Elektroschrott. Wir brauchen ein afrikanisch-europäisches Bürgerforum, was sich ändern muss, dass die Afrikaner in ihrem Kontinent eine Zukunft haben! Wer sieht darin einen Sinn? Nachdem die Politik nichts ändert, außer die Grenzen zu erhöhen – wie man sieht, es wird keine Lösung sein, mitmenschlich ist es eh nicht!

Bereits am Vortag waren fast 300 Flüchtlinge angekommen. Damit haben innerhalb von zwei Tagen 1000 Migranten die Meerenge von Gibraltar überquert.

Der Ansturm überrascht die spanischen Behörden. Die regierende Volkspartei erklärte die plötzliche Zunahme damit, dass die Grenzanlagen in den spanischen Nordafrika-Exklaven Ceuta und Melilla besser gesichert seien.

In Melilla stürmten unterdessen 700 afrikanische Flüchtlinge den Grenzzaun zwischen Marokko und der Exklave. 30 Migranten konnten die Anlage überwinden und auf spanisches Territorium vordringen.

In Marokko haben etwa 1000 Migranten erfolglos versucht, einen neuen Zaun um die spanische Exklave Melilla zu erklimmen.

Der inzwischen sechs Meter hohe Zaun war jüngst mit sehr engmaschigen Netzen überspannt worden, um das Überklettern zu verhindern.

Ende Mai war es zuletzt rund 500 afrikanischen Flüchtlingen und Migranten gelungen, über den Zaun auf spanischen Boden zu gelangen.

 http://de.euronews.com/2014/06/14/fluechtlinge-scheitern-an-verstaerkten-zaeunen-in-spanischen-exklaven/

Grenzzaun in Mellila verstärkt

 

Spanien hat den Grenzzaun zwischen seiner nordafrikanischen Enklave Melilla und Marokko verschärft. Neben neuen Stacheldraht wurde der Maschendrahtzaun durch ein Modell ersetzt dessen Zwischenräume so schmal sind, dass sie es nicht möglich ist, Finger durch den Zaun zu stecken. Auf Grund von Protesten von Menschenrechtsorganisationen war der Stacheldraht 1995 weitgehend entfernt worden.

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