Kriegsgrund gegen Libyen war erfunden! Mustafa Abdel Jabil, Hoffnungsträger des Westens in Libyen gesteht gegenüber der italienischen “La Republica”: Die Proteste in Benghazi, gegen die Gaddafi vorging, wurden von Islamisten und bezahlten Leuten getragen! Bekanntlich sei Al Kaida in Bengazhi sehr aktiv gewesen, deren Kämpfer seien von dort später nach Syrien und Irak weiterzogen und und heute Teil der IS(IS). Beim Krieg gegen Gaddafi habe man sich auf Al Kaida, die Islamic Fighting Group LIFG, Ansar Al Islam und andere Dschihadisten gestützt und mit ihnen kooperiert. – Wir wissen inzwischen auch, dass die USA und nicht die “Freiheitskämpfer” den Krieg in Libyen entschieden haben! Der US-amerikanische Kongressabgeordneten Rigell: “Um im Kampf gegen Muammar al-Gaddafi das Blatt zugunsten der Rebellen zu wenden, befahl Obama Luftangriffe auf Libyen und ließ unter anderem 221 Cruise Missiles abfeuern.” So etwas aber erfährt man nicht im Nato-Land Deutschland, sondern höchstens noch im neutraleren Österreich! Seine Sicht auf die Gründe des Westens, Gaddafi zu stürzen, erläuterte damals der norwegische Friedensforscher, Johan Galtung. Hier noch einmal seine Einschätzung für die, die erst jetzt merken, dass sie einmal mehr mißinformiert worden sind.Und hier auch noch einmal die sehr intelligente und mutige Rede Gaddafis 2009 vor der UNO, in der viele einen Grund sehen, warum man Gaddafi von der politischen Bühne beseitigen wollte. Mit dem all dem aber verteidigen wir Gaddafi nicht, sondern erklären nur, dass der Westen kein Recht hatte, ihn zu stürzen, dass der Sturz das Leben für die Menschen in Lbyen noch verschlechtert hat, dass viele Afrikaner etwa aus Ghana oder Nigeria in Libyen arbeiteten, weil es den höchsten Lebensstandard Afrikas hatten unglaubwürdig ist, zu behaupten, dass man in Lybien einen Diktator beseitigen wolle, wenn man viele schlimmere Diktatoren in Saudi-Arabien bewaffnet und Jihadisten stark macht, die jetzt Hunderttausende bedrohen.

Review: Nächste Nato-Kriegslüge geplatzt. Gadaffi hat damals nicht auf Demonstranten geschossen

Jetzt ist die nächste Nato-Kriegslüge geplatzt.

mustafa-web

Vom Westen gepuschter Präsident des Rates beim Sturz Gaddafis, Mustafa Abdel Jabil, redet jetzt, nachdem Libyen zerstört ist; heute ist der Polizeichef von Tripolis ermordet worden.

Gaddafi no ordenó el tiroteo que comenzó la falsa revolución de Libia. Ahora, después de la destrucción de Libia, Jalil admite al mundo en el ‘Channel One’ de Libia que los manifestantes que fueron asesinados en Bengasi -lo que ‘provocó’ que la UE y la OTAN atacaran Libia-, fueron asesinados por un grupo de espías y mercenarios que no eran libios. Admite que sabía la verdad en ese momento, pero que se hizo para quitar al Gobierno libio y romper el Estado.

Vielmehr habe es sich um eine Nato-Provokation und einen selbst inszenierten Krieg gehandelt. Man habe Söldner und Dschihadisten dafür  eingesetzt. Bekanntlich war auch die al Kaida dort sehr aktiv, die dan später nach Syrien und Irak weiterzog und Teile der Kämpfer der heutigen IS sind.

Admite que fue informado con antelación de que esto iba a suceder y que la gente de Libia no reconocía a los manifestantes muertos porque llevaban ropa de civiles y nadie fue a sus entierros ya que no tenían ningún amigo ni familiares en Libia.

 

Como venimos diciendo desde febrero de 2011, la llamada Revolución Libia fue de falsa bandera. El pueblo libio, en su gran mayoría estaba contento y “seguro”. Los grupos extremistas islámicos eran ilegales en Libia. Ahora Libia está controlada por grupos extremistas islámicos (Al Qaeda, Libyan Islamic Fighting Group (LIFG), Hermanos Musulmanes, Ansar, Al Sharia y otros).

So habe man sich im Kampf gegen Gadaffi und sein Regime auf Al Kaida, die Islamic Fighting Group LIFG, Ansar Al Islam und andere Dschihadisten gestützt und mit denen kooperiert.

Auch dieser Krieg basiert wie der Irakkrieg auf Kriegspropagandalügen der Nato. Das wird hiermit geschichtlich festgehalten!

http://www.larepublica.es/2014/05/lider-de-la-falsa-revolucion-en-libia-admite-que-gaddafi-no-asesino-manifestantes/

Kann jemand den ganzen Artikel übersetzen?

Hinterbänkler will Obama in die Schranken weisen

„In der Praxis lassen freilich die schwammig formulierten Passagen so viel Spielraum, dass sie die Präsidenten bisher selten daran hinderten, die Streitkräfte auch ohne grünes Licht der Legislative einzusetzen. Zuletzt geschah es im Frühjahr 2011, als Obama Luftangriffe auf Libyen befahl und unter anderem 221 Cruise Missiles abfeuern ließ, um im Kampf gegen Muammar al-Gaddafi das Blatt zugunsten der Rebellen zu wenden. Schon damals habe das Weiße Haus gegen die Verfassung verstoßen, betont Rigell. In Syrien dürfe sich dies nicht wiederholen.“

http://derstandard.at/1376535081744/Hinterbaenkler-will-Obama-in-die-Schranken-weisen

 

Libyen-Krieg: Der Westen will nicht nur Öl und Rache. Er will auch Chinas Einfluß eindämmen. Ein Gespräch mit Johan Galtung *


Professor Johan Galtung aus Norwegen gilt als Pionier der Friedensforschung.

Der Schuldige am libyschen Bürgerkrieg ist ausgemacht. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat Revolutionsführer Muammar Al-GHaddafi wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Finden Sie das gerechtfertigt? 

Während die Ankläger und Richter vorwiegend aus dem Westen stammen, sind die meisten Angeklagten Afrikaner. Libyen war früher selbst eine Kolonie. Die Machtverhältnisse entsprechen also der alten Tradition. Damit verteidige ich Ghaddafi gar nicht. Es gibt aber ganz andere Kandidaten, die für ein Strafverfahren viel mehr in Frage kämen. Wenn man die Kriegsverbrechen in Rechnung stellt, die von den Invasoren im Irak und in Afghanistan begangen wurden, müßten Ex-US-Präsident George W. Bush und sein Nachfolger Barack Obama als erste auf der Anklagebank sitzen. Der Irak-Krieg hat schließlich über eine Million Menschenleben gekostet. Warum hat man überhaupt Libyen angegriffen und nicht etwa den Jemen oder Bahrain? Auch dort wurden und werden Zivilsten getötet. Da stimmen die Verhältnisse nicht. Deshalb haben sich fünf von 15 Staaten im UN-Sicherheitsrat bei der Libyen-Resolution der Stimme enthalten.

Und was ist mit den gravierenden Tatvorwürfen, die man Ghaddafi macht? 

Ich halte sie für einen Vorwand. Das Völkerstrafrecht wird im Interesse des Westens angewandt. Die Methoden von Ghaddafis Clan und des Bengasi-Clans in ihrer Auseinandersetzung unterscheiden sich nicht wesentlich. Trotzdem hat die NATO einseitig Partei für die Rebellen aus Bengasi ergriffen. Ich glaube, daß Ghaddafi in Libyen und ganz Afrika mehr Unterstützer hat als seine Widersacher.

Um wen handelt es sich da überhaupt? Noch immer wissen wir sehr wenig über die politischen Ziele der libyschen Rebellen. 

Es ist eine alte Geschichte. 1981 hat die CIA die »National Front for the Salvation of Libya« (NFSL – Nationale Front für die Erlösung Libyens) aus dem Boden gestampft. Sie stützte sich auf den Bengasi-Clan. Der war zugleich der Clan von König Idriss II, den Ghaddafi 1969 durch einen Putsch entmachtet hatte. Um Libyen zu verstehen, muß man nicht nur die Geographie kennen, sondern auch wissen, daß es ein Land der Clans ist. Das ist im Irak oder in Afghanistan nicht anders. Die CIA hat mit ihrem klugen Schachzug 1981 auf den richtigen Clan gesetzt und in Bengasi militärische Strukturen etabliert. Seither kam es immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen. Auf diese Unterminierung reagiert das betroffene Regime dann mit seiner Geheimpolizei und mit Folter, was die Lage nur noch verschlimmerte. Der aktuelle Konflikt schwelt also schon seit 30 Jahren.

Trotzdem ist der jetzige Bürgerkrieg in dieser Dimension etwas Neues und reiht sich überdies in die Aufstände in der arabischen Welt ein. Vorwände mag es geben, aber sie schaffen allein noch nicht die Bedingungen für einen Krieg. 

Es gibt mehrere Gründe. Zum einen gibt es Öl. Zum anderen – und viel wichtiger! – ist Ghaddafi ein alter Feind. Zu Beginn der 70er Jahre verbannte er die US-Amerikaner von ihrem Militärstützpunkt. Außerdem setzte er sich besonders für die arme Bevölkerung ein, mit billigen Wohnungen, mit Bildung und Gesundheitsversorgung. Darüber hinaus war er eine Hauptfigur der Ölkrise von 1973, als die arabischen Staaten den Ölpreis von einem auf 20 Dollar pro Faß steigen ließen. Die größte Gefahr, die der Westen in Ghaddafi sieht, ist aber sein Engagement für die Afrikanische Union. Man befürchtet, daß Afrika als potentiell sehr reicher Kontinent einen eigenen Wirtschaftsraum schafft und somit weniger Handel mit den alten Kolonialmächten in Westeuropa treibt.

Zudem wollen die Europäer und Amerikaner den Einfluß Chinas eindämmen. Auch die Chinesen wollen sich Rohstoffe verschaffen – aber im Gegenzug helfen sie mit Investitionen, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern. Peking orientiert sich in seiner Handelspolitik an den lokalen Bedürfnissen und will die Kaufkraft der afrikanischen Völker erhöhen.

China hat in Libyen eigene Interessen. Warum hat es den NATO-Krieg nicht mit einem Veto in der UNO verhindert? 

Peking geht einer Konfrontation mit den USA aus dem Weg, wo es nicht unbedingt notwendig ist. Das Land will sich in Ruhe entwickeln.

Interview: Mirko Knoche

* Aus: junge Welt, 28. Mai 2011

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http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Libyen/galtung.html
Zur Seite “Internationaler Strafgerichtshof-ICC”

Zur Seite “Neue Weltordnung”

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Gaddafis Rede vor der UNO, Zusammenfassung:

die ganze Rede:

 

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