Handelsblatt: Das größte Gefängnis der Welt: Der Gazastreifen ist nur wenig größer als das Stadtgebiet München und genauso dicht besiedelt. Im Westen grenzt er ans Mittelmeer, im Süden an Ägypten, im Norden und im Osten an Israel. Heute dürfen nur noch die wenigsten ausreisen. Gunness, Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA, auf Twitter. Die Zahl war während der letzten Waffenruhe vorübergehend gesunken, weil viele Menschen in ihre Wohngebiete zurückgekehrt waren. Gunness forderte am Samstag über Twitter ein Ende der Blockade des Gazastreifens. „Große Teile Gazas wurden eingeebnet“, schrieb Gunness. „Wir können sie nicht aufbauen, wenn uns die Hände gebunden sind.“ Gleichzeitig müsse man sich eingestehen, dass humanitäre Hilfe nicht genug sei, um Gaza zu versorgen und aufzubauen. Der Gazakonflikt brauche eine „politische Lösung“. Palästinenser lehnten eine Verlängerung der Feuerpause mit der Begründung ab, dass ihre Forderungen nicht erfüllt worden seien. Unter anderen verlangen sie die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel und Ägypten und einen ungehinderten Personen- und Warenverkehr über die Gaza-Grenzen.

GAZA-KRIEG

Israel will nicht „unter Feuer“ verhandeln

Der Krieg in Gaza geht unvermindert weiter. Weder eine neue Waffenruhe noch eine diplomatische Lösung des Konfliktes sind in Sicht. Bei den wieder aufgeflammten Feindseligkeiten gibt es neue Tote und Verletzte.

Alltag in Gaza-Stadt: Rauchsäulen über Wohnvierteln, in die die israelische Luftwaffe Bomben abgeworfen hat. Quelle: ap
Alltag in Gaza-Stadt: Rauchsäulen über Wohnvierteln, in die die israelische Luftwaffe Bomben abgeworfen hat.Quelle: ap

Gaza/Tel AvivDie diplomatischen Bemühungen um eine Beilegung des Gaza-Konflikts hängen weiter in der Luft. „Es gibt keine Pläne, die israelische Delegation am Samstagabend (zu indirekten Gesprächen) nach Kairo zu schicken“, zitierte die Tageszeitung „Haaretz“ einen israelischen Regierungsoffiziellen. „Wir verhandeln nicht unter Feuer“, fügte er hinzu.

Israel und Vertreter der Palästinenser hatten zuletzt in Kairo unter ägyptischer Vermittlung über eine dauerhafte Waffenruhe verhandelt. Nach Ablauf einer dreitägigen Feuerpause hatten die militanten Palästinenser am Freitag den Raketenbeschuss auf Israel wieder aufgenommen.

Israel zog seine Verhandlungsdelegation aus Kairo ab und bombardierte als Antwort auf die Raketenangriffe Ziele im Gazastreifen. Die Palästinenser lehnten eine Verlängerung der Feuerpause mit der Begründung ab, dass ihre Forderungen nicht erfüllt worden seien. Unter anderen verlangen sie die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durch Israel und Ägypten und einen ungehinderten Personen- und Warenverkehr über die Gaza-Grenzen.

Wie der Westen mit dem Gaza-Krieg umgeht

Der militärische Schlagabtausch ging auch am Samstag weiter. Bei israelischen Luftschlägen wurden im Gazastreifen fünf Menschen getötet. Die israelischen Streitkräfte griffen rund 50 Ziele in dem palästinensischen Küstenstreifen an, wie eine israelische Militärsprecherin bestätigte. Die radikalislamische Hamas und ihre Verbündeten feuerten diesen Angaben zufolge 27 Raketen auf Israel ab.

Die israelische Armee attackierte auch ein fahrendes Motorrad in Gaza. Der Fahrer und sein Sozius wurden bei der Attacke getötet. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers handelte es sich bei ihnen um Militante. Drei weitere Leichen wurden aus den Trümmern einer Moschee geborgen, die Israel in der Nacht angegriffen hatte, gaben die palästinensischen Rettungsdienste bekannt. Die Zahl der seit Freitagmorgen getöteten Palästinenser stieg damit nach diesen Angaben auf zehn.

Hilfsorganisationen fordern ein Ende der Gaza-Blockade

GAZASTREIFENGefängnis, vielleicht mit Meerblick

Das größte Gefängnis der Welt: Der Gazastreifen ist nur wenig größer als das Stadtgebiet München und genauso dicht besiedelt. Im Westen grenzt er ans Mittelmeer, im Süden an Ägypten, im Norden und im Osten an Israel. Heute dürfen nur noch die wenigsten ausreisen.

Bild: ap

Die USA und die Vereinten Nation riefen Israel auf, die Verhandlungen über eine Waffenruhe wieder aufzunehmen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Regierungssprecher Josh Earnest verlangten von den Konfliktparteien außerdem, den gegenseitigen Beschuss einzustellen.

Nach dem neuen Aufflammen der Gewalt steigt die Zahl der Flüchtlinge im Gazastreifen wieder. Rund 220.000 Menschen suchten derzeit in Einrichtungen der UN Schutz, schrieb Chris Gunness, Sprecher des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA, auf Twitter. Die Zahl war während der letzten Waffenruhe vorübergehend gesunken, weil viele Menschen in ihre Wohngebiete zurückgekehrt waren.

Gunness forderte am Samstag über Twitter ein Ende der Blockade des Gazastreifens. „Große Teile Gazas wurden eingeebnet“, schrieb Gunness. „Wir können sie nicht aufbauen, wenn uns die Hände gebunden sind.“ Gleichzeitig müsse man sich eingestehen, dass humanitäre Hilfe nicht genug sei, um Gaza zu versorgen und aufzubauen. Der Gazakonflikt brauche eine „politische Lösung“.

Zahlen zum Gaza-Krieg

Am Freitagabend war es im Westjordanland zu Protesten gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen gekommen. Dabei wurde nahe Ramallah ein 19-jähriger Palästinenser von einem israelischen Soldaten erschossen. Ein zweiter Palästinenser erlag am Samstag seinen Verletzungen. Bei einer Demonstration in Hebron seien am Freitag rund 40 Personen verletzt worden, 10 davon durch scharfe Munition, teilten Krankenhausärzte mit.

In der jordanischen Hauptstadt Amman demonstrierten am Freitagabend rund 15 000 Anhänger der örtlichen Muslimbruderschaft gegen Israel. Bilder eines Fotografen der Bildagentur epa zeigten Demonstranten, die Uniformen der Kassam-Brigaden – der Hamas-Miliz – trugen und Raketenattrappen zur Schau stellten. Sie riefen „Tod für Israel“. Die 1928 in Ägypten gegründete, dort inzwischen verbotene Muslimbruderschaft hat mehrere Ableger in der arabischen Welt, darunter die Hamas in den Palästinensergebieten.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/gaza-krieg-hilfsorganisationen-fordern-ein-ende-der-gaza-blockade/10312504-2.html

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  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Das größte Gefängnis ist die BRD in der Welt, siehe Psychiatrische Gewalt vom Besatzer mit Chemtrail und anderen biologischen Waffen und seiner Redukation! Verrat am Volk machen noch Juden zu Staatsbürgern des Deutschen Reiches, und das waren sie zu keiner Zeit auch nicht zur Kriegserklärung im ersten Welt – Krieg und nicht zum zweiten Weltkrieg! RustaG läßt es nicht zu und die Besatzung läufft ja immer noch! Unsere Verräter sind im Ausland geschult und auch meist im Ausland aufgewachsen! Glück, Auf, meine Heimat! Gysi, merkel, de Misiere, Friedrich und alle anderen Konsorten, sie kennen sich durch Betrug, Gefängnisse und durch Terrorakte! Siehe Steinewerfer Fischer und heute seine Geschäfte! Schlaft weiter Ihr Schaafe und Ihr werdet noch zum Volkssturm gegen die Reichsdeutschen aufgerufen! Glück, Auf, meine Heimat! Ach ja, am Gauck und an der Merkel bewahreitet sich ein Sprichwort: jeh oller, um so doller!

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