„Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“ Die führenden Volkswirtschaften in der Welt sanierten ihre Bilanzen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen. Sie opferten den Menschen dem Idol des Geldes. „Wenn man Fotos von unterernährten Kindern aus verschiedenen Teilen der Welt sieht, kratzt man sich am Kopf. Das versteht man nicht. Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen. Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott.“ EWD (WL) Das Geld steht im Mittelpunkt, weil die bei uns die Macht haben, deren Hauptziel die Vermehrung ihres Geldes ist; die Anderen aber haben noch nicht für andere Ziele zusammengefunden, die sie individuell vertreten, Mitmenschlichkeit, Solidarität, Frieden, und ringen noch nicht darum, dass ihre Ziele, die nach dem Papier die Ziele der westlichen Welt sind, auch die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen bestimmen. Der Papst versucht uns zu mobilisieren, aber noch zu wenige fangen an, sich zu bewegen; denn was der Papst sagt, stimmt und kostet vielen das Leben, in Kriegen und durch Armut und Hunger, weil das Geld für Waffen, statt für das Leben ausgegeben hat. Willy Brandt hat nicht viel anders geredet, als jetzt der Papst: „Mit dem Geld für ein Kampfflugzeug, kann man auch 40.000 Dorfapotheken aufbauen!“ In der SPD ist das völlig vergessen!

PAPST
Franziskus bezeichnet Kapitalismus als unerträglich

Papst Franziskus verschärft seine Kapitalismuskritik. Damit das System fortbestehen könne, würden Kriege geführt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Papst Franziskus

Papst Franziskus  |  © Alberto Pizzoli/AFP/Getty Images

Papst Franziskus hat das weltweite Wirtschaftssystem als „unerträglich“ bezeichnet. „Wir schließen eine ganze Generation junger Leute aus“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern der Welt.

„Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben“, sagte Franziskus in einem Interview der spanischen Zeitung La Vanguardia. „Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“

Die führenden Volkswirtschaften in der Welt sanierten ihre Bilanzen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen. Sie opferten den Menschen dem Idol des Geldes. „Wenn man Fotos von unterernährten Kindern aus verschiedenen Teilen der Welt sieht, kratzt man sich am Kopf. Das versteht man nicht“, sagte der Papst. „Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen. Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott.“

 

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Eine Antwort zu „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen.“ Die führenden Volkswirtschaften in der Welt sanierten ihre Bilanzen mit der Produktion und dem Verkauf von Waffen. Sie opferten den Menschen dem Idol des Geldes. „Wenn man Fotos von unterernährten Kindern aus verschiedenen Teilen der Welt sieht, kratzt man sich am Kopf. Das versteht man nicht. Das Wirtschaftssystem sollte im Dienst des Menschen stehen. Aber wir haben das Geld in den Mittelpunkt gerückt, das Geld als Gott.“ EWD (WL) Das Geld steht im Mittelpunkt, weil die bei uns die Macht haben, deren Hauptziel die Vermehrung ihres Geldes ist; die Anderen aber haben noch nicht für andere Ziele zusammengefunden, die sie individuell vertreten, Mitmenschlichkeit, Solidarität, Frieden, und ringen noch nicht darum, dass ihre Ziele, die nach dem Papier die Ziele der westlichen Welt sind, auch die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen bestimmen. Der Papst versucht uns zu mobilisieren, aber noch zu wenige fangen an, sich zu bewegen; denn was der Papst sagt, stimmt und kostet vielen das Leben, in Kriegen und durch Armut und Hunger, weil das Geld für Waffen, statt für das Leben ausgegeben hat. Willy Brandt hat nicht viel anders geredet, als jetzt der Papst: „Mit dem Geld für ein Kampfflugzeug, kann man auch 40.000 Dorfapotheken aufbauen!“ In der SPD ist das völlig vergessen!

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