Nepalesisches Dienstmädchen in Saudi-Arabien hingerichtet! 15 Jahre Haft für bekannten Menschenrechtler in Saudi-Arabien! Saudi-Arabien wendet die Sharia in einer puritanisch-wahabitischen weltweit am striktesten an! Es wird vom Westen dafür nicht mit Sanktionen bedroht, um die Menschen und Frauen zu schützen, sondern mit Waffen versorgt! Einigee Meldungen, die den Skandal und die Heuchelei der westlichen Politik zeigen und beweisen, dass es dem Western nur um das Eigeninteresse Rohstoffe geht und nie um Menschenrechte, sonst würde er so ein Regime nie unterstützen! – Oft wird angeklagten Arbeitsmigranten weder ein Dolmetscher noch ein Anwalt zur Seite gestellt, auch der Zugang zu konsularischem Beistand wird regelmäßig unterbunden. Im saudischen Königreich haben es Dienstboten besonders schwer. In Saudi-Arabien herrscht eine besonders puritanische Auslegung des Islam, der Wahhabismus. Die Religionspolizei setzt die Gesetze in dem Königreich mit harter Hand durch. Hinrichtungen werden oft mit dem Schwert auf öffentlichen Plätzen organisiert!

Nepalesisches Dienstmädchen in Saudi-Arabien hingerichtet

4. August 2014, 16:13
 

Frau soll Zweijährigen getötet haben – Bereits 16 Hinrichtungen 2014

Riad – Weil es ein Kleinkind ermordet haben soll, ist ein Dienstmädchen aus Nepal in Saudi-Arabien hingerichtet worden. Die Frau sei enthauptet worden, weil sie einen zweijährigen Buben „mit einem Messer abgeschlachtet“ habe, teilte das Innenministerium in Riad am Montag mit. Demnach wurde sie schuldig gesprochen, dem Kind die Kehle aufgeschlitzt zu haben.

Weitere Einzelheiten zu der Tat wurden nicht bekannt. Seit Anfang des Jahres wurden damit in Saudi-Arabien bereits 16 Menschen hingerichtet. 2013 war nach Zählung der Nachrichtenagentur AFP in 78 Fällen die Todesstrafe vollstreckt worden. In der ultrakonservativen Monarchie wird das islamische Recht der Scharia strikt angewendet. Unter anderem werden Verbrechen wie Vergewaltigung, Mord, Raubüberfall oder Drogenhandel in Saudi-Arabien mit der Todesstrafe geahndet. (APA, 4.8.2014)

http://derstandard.at/2000003975957/Nepalesisches-Dienstmaedchen-in-Saudi-Arabien-hingerichtet

15 Jahre Haft für bekannten Menschenrechtler in Saudi-Arabien

6. Juli 2014, 22:21

Urteil wegen Kritik an Regierung

Dubai – Ein prominenter Menschenrechtler ist in Saudi-Arabien zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Zusätzlich sei gegen Walid Abulcheir wegen „Untergrabens der Autorität der Regierung und von Beamten“ sowie öffentlicher Unruhestiftung ein 15-jähriges Ausreiseverbot und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 39.000 Euro verhängt worden, berichtete Abulcheirs Familie am Sonntag.

Seine Frau Samar Badawi sagte der Nachrichtenagentur AFP, ihr Mann erkenne das Gericht nicht an und akzeptiere das Urteil nicht.

Abulcheir war bereits Mitte April festgenommen worden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezeichnete ihn seinerzeit als politischen Häftling, der wegen seines Eintritts für die Menschenrechte ins Gefängnis gesteckt worden sei.

In Saudi-Arabien herrscht eine besonders puritanische Auslegung des Islam, der Wahhabismus. Die Religionspolizei setzt die Gesetze in dem Königreich mit harter Hand durch. Kritiker bemängeln, dass vielfach nicht die Regierung, sondern religiöse Autoritäten das Sagen hätten. (APA, 6.7.2014)

http://derstandard.at/2000002742516/15-Jahre-Haft-fuer-bekannten-Menschenrechtler-in-Saudi-Arabien

Saudi-Arabien: Etwa 50 ausländische Dienstmädchen zum Tode verurteilt

Als am 9. Januar das aus Sri Lanka stammende Hausmädchen Rizana Nafeek vor Hunderten von Schaulustigen auf einem öffentlichen Platz mit dem Schwert enthauptet wurde, war sie nur eine von vielen Ausländerinnen, die im konservativen Königreich Saudi-Arabien als Dienstmädchen arbeiteten und dann dort zum Tode verurteilt wurden.

Wie in Saudi-Arabien mit ausländischen Bediensteten häufig umgegangen wird, sehen viele zunehmend kritisch.

Rizana Nafeek hatte bestritten, den Sohn ihrer Arbeitgeber getötet zu haben, der Junge sei durch unglückliche Umstände erstickt. Ein angebliches Geständnis sei während der Verhöre unter Druck erzwungen worden, dennoch wurde es im Prozess als Beweis gewertet.

Die junge Frau soll außerdem noch minderjährig gewesen sein, als der in ihrer Obhut befindliche Junge ums Leben kam. Die Anwendung der Todesstrafe auf Personen unter 18 Jahren stellt einen Verstoß gegen internationales Strafrecht dar. Ein Rechtsbeistand war Rizana Nafeek verweigert worden und sie durfte auch nicht ihre Geburtsurkunde als Beweis für ihr tatsächliches Alter vorlegen.

Alle Proteste ihres Heimatlandes gegen die Urteilsvollstreckung wurden von Saudi-Arabien ignoriert, ebenso die anderer Länder und zahlreicher Menschenrechtsorganisationen.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon äußerte seine Betroffenheit und zeigte sich besorgt angesichts von „Unregelmäßigkeiten“ bei Verhaftung und Prozess gegen Nafeek. Die Todesstrafe werde in Saudi-Arabien immer häufiger angewendet.

Laut der International Business Times befinden sich in dem Land momentan vermutlich noch mindestens 50 weitere Hausmädchen in der Todeszelle; amtliche Zahlen werden dazu nicht veröffentlicht.

Die meisten dieser zu Tode verurteilten Frauen stammen demnach aus Indonesien – Menschenrechtsgruppen geben diese Zahl mit 45 an -, andere Todestraktinsassen kommen aus Sri Lanka, den Philippinen, Indien und Äthiopien.

In Saudi-Arabien und benachbarten Golfstaaten sehen sich Frauen wohlhabender Männer häufig während eines großen Teils ihres Lebens auf den Bereich ihrer Wohnung beschränkt, wo sie ihrerseits eine Machtposition über das ausländische Hauspersonal innehaben. Die häufig wenig gebildeten Dienstboten erhalten meist eine geringe Bezahlung, sie müssen ihren Pass an die Arbeitgeber abgeben und werden regelrecht geknechtet.

Allein in Saudi-Arabien gibt es ungefähr anderthalb Millionen ausländische Hausmädchen, die sich in dem reichen Erdölstaat einen guten Arbeitslohn erhoffen; Sri Lanka stellt 375.000 von ihnen. Doch vor Ort sind sie ihren Arbeitgebern zumeist auf Gnade oder Ungnade ausgeliefert.

Die Internationale Arbeitsorganisation ILO schätzt, dass weltweit ca. 52,6 Millionen Hausangestellte keine Rechte oder Schutz genießen.

Oft wird angeklagten Arbeitsmigranten weder ein Dolmetscher noch ein Anwalt zur Seite gestellt, auch der Zugang zu konsularischem Beistand wird regelmäßig unterbunden.

Im saudischen Königreich haben es Dienstboten besonders schwer. Wird eine Hausangestellte misshandelt oder ausgebeutet und läuft davon, wird sie nicht selten willkürlich des Diebstahls bezichtigt und sieht sich unfairen Gerichtsverfahren und harten Strafen ausgesetzt.

Gelegentlich werden Dienstboten von ihren Arbeitgebern sogar der Zauberei beschuldigt, dies trifft besonders auf Indonesierinnen zu.

Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung durch Arbeitgeber können zusätzlich in einer Anzeige wegen Ehebruchs oder Unzucht gipfeln.

Zum Tode Verurteilten haben mitunter eine Chance, sich durch Zahlung eines „Blutgelds“ von der Hinrichtung freizukaufen. Satinah binti Jumadi Ahmad, 40 Jahre, aus Indonesien soll ihren Arbeitgeber während eines Streits ermordet haben und erhielt die Todesstrafe. Die Familie des Getöteten forderte umgerechnet etwa 1,9 Millionen Euro, damit sie von der Vollstreckung absehen. Die Regierung Indonesiens bot dem Vernehmen nach an, einen Betrag zu bezahlen, der jedoch unter der Forderung lag.

Im Jahr 2011 blockierte das Land die Ausreise für Arbeitsmigranten nach Saudi-Arabien, nachdem dort ein indonesisches Hausmädchen enthauptet worden war.

Vor zwei Jahren wurden in Saudi-Arabien 79 Menschen hingerichtet, darunter fünf Frauen, 2012 waren es 76; diese Angaben stammen von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch. Eine Frau wurde wegen Zauberei und Hexerei enthauptet. Über 120 Personen, zumeist ausländische Staatsbürger, befinden sich laut Amnesty derzeit in Saudi-Arabien im Todestrakt.

Quelle: International Business Times

 


www.ibtimes.co.uk/articles/423562/20130113/rizana-nafeek-saudi-arabia-death-row-penalty.htm

http://www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de/nc/aktuelles/nachrichten/details/article/saudi-arabien-etwa-50-auslaendische-dienstmaedchen-zum-tode-verurteilt.html?cHash=4bdc81c890&print=1

TODESSTRAFE IM JAHR 2013: DEUTLICH MEHR HINRICHTUNGEN IN IRAN UND IRAK

 

27. März 2014 – Zwei Länder sorgen für einen alarmierenden Anstieg der weltweiten Hinrichtungszahlen: Iran (mindestens 369) und Irak (mindestens 169) haben 2013 fast hundert Personen mehr hingerichtet als 2012. Zusammen mit China, Saudi-Arabien (mindestens 79), den USA (39) und Somalia (mindestens 34) stellen sich diese Staaten gegen den weltweiten Trend zur Abschaffung der Todesstrafe.

Beunruhigend ist aus Sicht von Amnesty International auch, dass Indonesien, Kuwait, Nigeria und Vietnam nach längerer Unterbrechung wieder Menschen hinrichteten. „Dass die Masse der Hinrichtungen auf das Konto einiger weniger Staaten geht, ist bestürzend und beschämend“, sagt Oliver Hendrich, Vorstandssprecher von Amnesty International in Deutschland und Experte zur Todesstrafe, anlässlich der diesjährigen Veröffentlichung der Amnesty-Bilanz zur Todesstrafe. „Außerhalb Chinas finden fast 80 Prozent der Hinrichtungen in nur drei Ländern statt: Iran, Irak und Saudi-Arabien. Umso erfreulicher sind die kleinen Erfolge, die es in allen Regionen gab. In den meisten Teilen der Welt gehören Hinrichtungen der Vergangenheit an.“ Weltweit haben inzwischen 140 Staaten die Todesstrafe im Gesetz oder in der Praxis abgeschafft.

Zahlen zu China veröffentlicht Amnesty seit 2009 nicht mehr, da China Angaben zur Todesstrafe als Staatsgeheimnis behandelt. Amnesty geht davon aus, dass dort weiterhin jährlich tausende Menschen – und somit mehr als im Rest der Welt zusammen – hingerichtet werden. China ausgenommen wurden 2013 insgesamt mindestens 778 Menschen (2012: 682) in 22 Ländern (2012: 21) hingerichtet und mindestens 1.925 Menschen (2012: 1.722) in 57 Ländern (2012: 58) zum Tode verurteilt. Aber auch für Iran schätzt die Organisation, dass es Hunderte offiziell nicht bestätigter Exekutionen gab, verlässlichen Quellen zufolge könnten 2013 mehr als 700 Menschen hingerichtet worden sein. „Iran hält wie so manches Land Zahlen über Todesurteile und Hinrichtungen geheim, außerdem entsprechen die Gerichtsverfahren oft nicht internationalen Standards“, so Hendrich. „In Irak erging die große Mehrheit der Todesurteile aufgrund vager Anti-Terror-Gesetze. Besonders schockierend ist auch, dass in Saudi-Arabien drei minderjährige Straftäter hingerichtet wurden.“

Amnesty sieht aber auch Fortschritte in allen Regionen der Welt: In den USA schaffte Maryland als 18. Bundesstaat die Todesstrafe ab. Aus ganz Europa und Zentralasien wurden erstmals seit 2009 keine Hinrichtungen gemeldet. Viele Länder, die noch 2012 Gefangene hingerichtet hatten, vollstreckten 2013 keine Todesurteile, darunter Gambia, die Vereinigten Arabischen Emirate und Pakistan. In Bahrain, Benin, Jamaika und Tschad ergingen keine Todesurteile. Benin, die Komoren, Ghana, Liberia und Sierra Leone brachten Gesetzes- bzw. Verfassungsänderungen auf den Weg, die die Abschaffung der Todesstrafe ermöglichen

http://www.amnesty.de/todesstrafe-2013

Saudi-Arabien: 15 Jahre Haft für Menschenrechtsaktivisten09.07.2014 | Artikel |Am 6. Juli verurteilte das Sonderstrafgericht in Dschidda Waleed Abu al-Khair zu 15 Jahren Gefängnis, einem ebenso langen Reiseverbot und einer Geldstrafe. Amnesty fordert von den saudi-arabischen Behörden, das Urteil gegen ihn mit sofortiger Wirkung aufheben und ihn ohne weitere Bedingungen freilassen.Weiterlesen

Menschenrechtsanwalt zu 15 Jahren Haft verurteilt08.07.2014 | Urgent Action |Der saudi-arabische Menschenrechtsaktivist Waleed Abu al-Khair ist zu 15 Jahren Haft und einem anschließenden Reiseverbot von 15 Jahren verurteilt worden. Er ist ein gewaltloser politischer Gefangener.Weiterlesen

Die Illusion der Freiheit16.06.2014 | Artikel |Der saudi-arabische Aktivist Raif Badawi verbüßt zurzeit seine zehnjährige Haftstrafe, zu der er neben 1.000 Peitschenhieben und einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde. Seine Ehefrau berichtet uns davon, wie die Familie mit dieser schwierigen Situation lebt.Weiterlesen

Jugendlicher zum Tode verurteilt04.06.2014 | Urgent Action |Ein Gericht in Saudi-Arabien hat einen schiitischen Aktivisten zum Tode verurteilt. Er war zum Tatzeitpunkt 17 Jahre alt. Sein „Geständnis“ soll unter Folter erzwungen worden sein.Weiterlesen

Haft und Peitschenhiebe23.05.2014 | Urgent Action |Die philippinische Hausangestellte Ruth Cosrojas wurde in Saudi-Arabien in einem unfairen Gerichtsverfahren zu 18 Monaten Gefängnis und 300 Peitschenhieben verurteilt. 50 Schläge soll sie schon erhalten haben.Weiterlesen

Blogger zu Peitschenhieben verurteilt23.05.2014 | Urgent Action |Der Saudi-Arabier Raif Badawi, Gründer einer Website, ist zu zehn Jahren Haft, 1.000 Peitschenhieben und einer Geldstrafe verurteilt worden. Amnesty betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen und fordert seine sofortige Freilassung.Weiterlesen

Menschenrechtler inhaftiert29.04.2014 | Urgent Action |Der saudi-arabische Menschenrechtsaktivist Abdulrahman al-Hamid wird seit seiner Festnahme am 17. April ohne Kontakt zur Außenwelt festgehalten. Er könnte ein gewaltloser politischer Gefangener sein.Weiterlesen

 

http://www.amnesty.de/suche?words=saudi+arabien&search.x=0&search.y=0&search=Suchen&form_id=ai_search_form_block#resultlist

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Naher Osten, Westen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s