Gefährliche Krankheitsüberträger rücken mit dem Klimawandel nach Norden vor: Leishmaniose-Gefahr: Sandmücken erstmals in Gießen in Hessen entdeckt! Leishmaniose ist in den Tropen verbreitet, kommt aber auch im Mittelmeerraum vor. Wegen der Ausbreitung der Sandmücken nach Norden gibt es inzwischen auch in Deutschland Fälle bei Tieren und vereinzelt auch bei Menschen. Der Klimawandel, für den wir alle – vor allem in den Industrieländern – mit unserer Lebens- und Wirtschaftsweise und durch die Wahl der Parteien verantwortlich sind, wird auch für uns immer mehr zur Bedrohung! In vielen Ländern der armen Welt zerstört er bereits massiv die Lebensgrundlagen!

Leishmaniose-Gefahr: Sandmücken erstmals in Hessen entdeckt

Sandfliege: Der potenzielle Überträger der Infektionserkrankung Leishmaniose dringt weiter nach Norden vorZur Großansicht

DPA

Sandfliege: Der potenzielle Überträger der Infektionserkrankung Leishmaniose dringt weiter nach Norden vor

Der Klimawandel verändert Lebensräume – und kann damit auch die Gesundheit von Deutschen bedrohen. Forscher haben jetzt Sandmücken, potenzielle Überträger der gefährlichen Leishmaniose, in Hessen gefunden – so weit nördlich wie nie zuvor.

Frankfurt am Main – Sandmücken dringen weiter nach Norden vor. „Wir haben nun erstmals eine Sandmücken-Art innerhalb Hessens entdeckt“, erklärte Sven Klimpel vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) am Montag. Noch nie sei diese Art so weit nördlich gefunden worden. Sandmücken gelten als potenzielle Überträger der gefährlichen Krankheit Leishmaniose.

„Es handelt sich um die Sandmücken-Art Phlebotomus mascittii“, sagte Klimpel. Das Tier wurde demnach bei einem bundesweiten Mückenmonitoring nahe Gießen rund 500 Meter entfernt von bewohnten Häusern gefunden. Es sei zwar noch nicht eindeutig bewiesen, dass die Art Infektionskrankheiten übertrage. „Aber die Vermutung liegt nahe, dass sie es kann“, so Klimpel.Leishmaniose ist in den Tropen verbreitet, kommt aber auch im Mittelmeerraum vor. Wegen der Ausbreitung der Sandmücken nach Norden gibt es inzwischen auch in Deutschland Fälle bei Tieren und vereinzelt auch bei Menschen. Die Erkrankung wird von Einzellern (Protozoa) verursacht und kann über den Speichel blutsaugender Insekten übertragen werden. Die Erreger können Hautgeschwüre verursachen, den Nasen-Rachenbereich befallen oder schwere Leber-, Milz- oder Knochenmarksschäden verursachen.

Das BiK-F gehört zu der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Frankfurter Goethe-Universität.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/leishmaniose-gefahr-sandmuecken-erstmals-in-hessen-entdeckt-a-984380.html

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