Schweiz und Österreich: Die EU, nicht Putin werden vor allem für die Krise der Ukraine verantwortlich gemacht. Man macht auch keinen Hehl daraus, dass die EU und die USA die Schuld an der Ukraine Krise tragen und zwar ganz allein! Man wollte die Ukraine in einem „Blitzangriff“ an die EU anbinden, was in dem russisch geprägten Land zwangsläufig schief gehen musste. Blitzangriff in diesem Sinne bezieht sich nicht nur auf Putsch in Kiew, den man gut und gern als kriegerischen Akt der EU gegen die damalige Regierung bezeichnen kann, sondern auch die nun geplanten Festschreibungen westlicher Einflüsse auf die ukrainische Wirtschaft und ihr Pipeline-Netz, die Politik mit der vorausgewählten West-Regierung Jazenjuk und Poroschenko sowie die militärische Nato-Perspektive

NICHT PUTIN, DIE EU MUSS ZURÜCKRUDERN!
Schweiz-Österreich Es hat den Anschein, dass unsere Nachbarländer im Süden ziemlich kritisch auf die EU-Attacke gegen Russland schauen.
Ein Nutzerbeitrag von Sönke Paulsen
Am Jahrestag des Ersten Weltkrieges scheint selbst dem Spiegel ein wenig bang zu werden. Man sucht nach einer „Exit-Strategie für Putin“. Was hier friedlich klingen soll, ist vollkommen verfehlt. Denn nicht Putin, sondern die EU muss zurückrudern.
In den Nachbarländern Schweiz und Österreich wird die Feststellung, dass die EU in Ukraine etwas größenwahnsinnig geworden ist, schon wesentlich offener ausgesprochen. Dort pflegt man stellvertretend für die EU gute Russland-Beziehungen.
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Russland-bietet-enorme-Chancen/story/15254623
Man macht auch keinen Hehl daraus, dass die EU und die USA die Schuld an der Ukraine Krise tragen und zwar ganz allein! Man wollte die Ukraine in einem „Blitzangriff“ an die EU anbinden, was in dem russisch geprägten Land zwangsläufig schief gehen musste. Blitzangriff in diesem Sinne bezieht sich nicht nur auf Putsch in Kiew, den man gut und gern als kriegerischen Akt der EU gegen die damalige Regierung bezeichnen kann, sondern auch die nun geplanten Festschreibungen westlicher Einflüsse auf die ukrainische Wirtschaft und ihr Pipeline-Netz, die Politik mit der vorausgewählten West-Regierung Jazenjuk und Poroschenko sowie die militärische Nato-Perspektive. Inmitten der Krise schnell mal das EU-Assoziierungsabkommen durchzusetzen war schon recht auffällig, auch für unsere nicht beteiligten Nachbarn.
In Österreich und der Schweiz schüttelt man nur noch den Kopf über so viel aggressiven Optimismus bei der Übernahme eines Landes, das mit jedem Tag tiefer im Elend versinkt. Die Ukraine ist so kaputt, dass Putin sie sogar dem Westen komplett überlassen könnte, um dabei zuzuschauen, wie sich EU und Amerikaner an diesem Milliardengrab verheben.
Selbstkritik werden wir aber weder aus Brüssel noch aus Berlin hören, sie wurde in Washington verboten. Zurückrudern werden die beiden Angreifer aber dennoch. Ohne Russland wird es in der Ukraine nämlich keinen Wiederaufbau geben. Die naive Vorstellung, dass Russland hunderte Milliarden mobilisiert, um eine westlich dominierte Ukraine wieder aufzubauen, darf man wohl vergessen.
Für die Sanktionen gegen Russland würde bei deren Erfolg die bisher straflos ihre Fehler verleugnende EU einen hohen Preis bezahlen.
Den hätte sie auch verdient.
Wer die Ukraine über Wasser halten muss, ist auch gestraft. Insofern wünschen wohl viele Außenstehende, die die Verlogenheit der westlichen Kriegsparteien nicht mehr mit ansehen können, den USA und vor allem der EU viel Erfolg bei der feindlichen Übernahme.
Tatsächlich aber sind die kalten Füße schon spürbar, während die Medien noch gegen Russland trommeln. Sollten die EU-Sanktionen in Verbindung mit amerikanischen Strafmaßnahmen tatsächlich nennenswerten Schaden in Russland anrichten, zahlt die EU die Zeche. Denn dann kann Russland nicht mehr zahlen!
So gesehen sollte Brüssel schleunigst die Sanktionen zurücknehmen und die Separatisten in Donezk anrufen und bitten, noch ein bisschen zu bleiben, während Poroschenko ganz schnell der Geldhahn für den Krieg gegen das eigene Volk abgedreht wird.
Sonst wird es teuer.
Hier noch ein österreichischer Artikel ohne Hinweise auf Brainwash:
http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/648011_Die-Folgen-der-Sanktionen-gegen-Russland.html?em_cnt=648011&em_comment=1
https://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/nicht-putin-die-eu-muss-zurueckrudern

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