MH17: Mittlerweile sind 80 Experten am Trümmerfeld – Suchaktion im Osten der Ukraine könnte laut OSZE „mehrere Wochen“ dauern. An der Absturzstelle haben Experten am Freitag die sterblichen Überreste weiterer Opfer und Gepäck von Insassen geborgen. Es sei ein „sehr, sehr guter Tag“ gewesen, sagte der Sprecher der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Michael Bociurkiw, am Freitag. Russland schlägt dringende Aufstellung von Uno- und OSZE-Mission für Ukraine vor

MH17: Mittlerweile sind 80 Experten am Trümmerfeld

2. August 2014, 14:00

Suchaktion im Osten der Ukraine könnte laut OSZE „mehrere Wochen“ dauern

Kiew/Moskau – Mit Leichenspürhunden haben Experten an der Absturzstelle der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine die Suche nach Überresten von Opfern der Katastrophe fortgesetzt. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilte am Samstag mit, dass insgesamt fast 80 internationale Experten an dem Trümmerfeld im Ort Grabowo im Einsatz seien.

„Es wird ein langer Tag. Die intensive Arbeit konzentriert sich auf das Auffinden von Überresten der Opfer“, teilte die OSZE im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Demnach gab es zunächst keine neuen Berichte über Behinderungen der Untersuchung durch Kämpfe zwischen ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten. Die anhaltenden Gefechte hatten zuletzt den Zugang zum Ort des Absturzes behindert.

Guter Tag

An der Absturzstelle haben Experten am Freitag die sterblichen Überreste weiterer Opfer und Gepäck von Insassen geborgen. Es sei ein „sehr, sehr guter Tag“ gewesen, sagte der Sprecher der Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Michael Bociurkiw, am Freitag.

Laut dem Vize-Missionsleiter Alexander Hug wurden die sterblichen Überreste „mehrerer Opfer“ gefunden. Gefundenes Gepäck sei in einen Zug in dem nahegelegenen Bahnhof Tores gebracht worden, der später nach Charkiw fahren solle.

Dauer umstritten

Am Freitag waren erstmals 70 australische und niederländische Experten am Absturzort der Boeing 777 eingetroffen, die am 17. Juli mutmaßlich von prorussischen Separatisten über dem umkämpften Osten der Ukraine abgeschossen worden war. Zur Dauer des Einsatzes gab es unterschiedliche Angaben. Der niederländische Missionsleiter Pieter-Jaap Aalbersberg sagte, der Einsatz werde abhängig von der Sicherheitslage „mindestens mehrere Wochen dauern“.

Australiens Premierminister Tony Abbott sagte, es werde ein „langer und langsamer Einsatz“ sein und die Experten würden mindestens „eine Woche“ vor Ort sein. Er wies darauf hin, dass die Trümmer über 50 Quadratkilometer verteilt sind. Laut Aalbersberg sollen am Samstag 80 Experten die Suche fortsetzen, bevor sich am Sonntag mit dem Eintreffen malaysischer Experten ihre Zahl auf 100 erhöht. (APA, 2.8.2014)

http://derstandard.at/2000003918435/MH17-Weitere-Leichen-an-Absturzstelle-gefunden

Russland schlägt dringende Aufstellung von Uno- und OSZE-Mission für Ukraine vor

Russland schlägt dringende Aufstellung von Uno- und OSZE-Mission für Ukraine vor

STIMME RUSSLANDS Russland wird sich mit dem Vorschlag an die Uno, die OSZE, das Rote Kreuz und die Internationale Einwanderungsorganisation wenden, so bald wie möglich eine humanitäre Mission für die Ostukraine aufzustellen. Dies erklärte der russische Außenminister bei einer Pressekonferenz in Duschanbe.

Er ist der Ansicht, dass russischerseits das Katastrophenschutz- an einer solchen Mission Ministerium teilnehmen könnte.

Lawrow ist überzeugt, „dass es auch in anderen Ländern Mechanismen und Behörden gibt, die bei dieser Sache helfen können“.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_07_30/Russland-schlagt-dringende-Aufstellung-von-Uno-und-OSZE-Mission-fur-Ukraine-vor-9580/

http://german.ruvr.ru/news/2014_07_30/Russland-schlagt-dringende-Aufstellung-von-Uno-und-OSZE-Mission-fur-Ukraine-vor-9580/

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