Papst Franziskus: „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen“, sagt Franziskus. Das ist im Kern eine ähnliche Grundthese wie in den Imperialismustheorien von Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin Anfang des vergangenen Jahrhunderts, noch bevor die zwei Weltkriege die Richtigkeit ihrer Analyse zeigten.

Papst Franziskus: Es ist bewiesen, dass wir mit der Nahrung, die übrigbleibt, die Hungernden ernähren könnten. Wenn Sie Fotos von unterernährten Kindern in verschiedenen Teilen der Welt sehen, dann schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen, das ist nicht zu verstehen! Ich glaube, wir sind in einem Weltwirtschaftssystem, das nicht gut ist… Wir haben das Geld in den Mittelpunkt gestellt, den Geldgott. Wir sind in den Götzendienst des Geldes verfallen… Wir schließen eine ganze Generation aus, um ein Wirtschaftssystem aufrecht zu erhalten, das nicht mehr zu ertragen ist. Ein System, in das Krieg führen muss, um zu überleben… Aber weil man keinen Dritten Weltkrieg führen kann, führt man eben regionale Kriege. Und was bedeutet das? Dass Waffen produziert und verkauft werden, und dadurch sanieren sich die Gleichgewichte der … großen Weltwirtschaften.

Das hat Papst Franziskus lautSüddeutscher Zeitung vom 13. Juni 2014 in einem Interview mit der spanischen Zeitung La Vanguardia gesagt. Auf der Homepage des katholischen Senders Domradio ist das Interview auf deutsch zu finden, wenn auch einige Passagen nicht vollständig übersetzt sind.

http://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2014-06-13/papst-franziskus-gibt-erneut-interview

„Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen“, sagt Franziskus. Das ist im Kern eine ähnliche Grundthese wie in den Imperialismustheorien von Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin Anfang des vergangenen Jahrhunderts oder von radikalen Linksintellektuellen heutzutage.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/papst-franziskus-kritisiert-wirtschaftssystem-als-unertraeglich-1.1999274

 

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Eine Antwort zu Papst Franziskus: „Damit das System fortbestehen kann, müssen Kriege geführt werden, wie es die großen Imperien immer getan haben. Einen Dritten Weltkrieg kann man jedoch nicht führen, und so greift man eben zu regionalen Kriegen“, sagt Franziskus. Das ist im Kern eine ähnliche Grundthese wie in den Imperialismustheorien von Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin Anfang des vergangenen Jahrhunderts, noch bevor die zwei Weltkriege die Richtigkeit ihrer Analyse zeigten.

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Wozu braucht es da noch einen Papst, wenn die NOW ihre Ziele immer nach gleichen Mustern abtappelt? Ich werde da meine Schlüsse ziehen und lieber Indien helfen, siehe auch dahin folgen die Blutsauger an meinen Leistungen! Es kommt auf die Art und Weise der legalen und illegalen Handel an und die eigenen Verfassungen zu beachtender Staats-Schützer! Glück, Auf, meine Heimat und viel Erfolg unserer einen Welt!

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