MH17 – Hier wird für alles nur Putin und die „Separatisten“ verantwortlich gemacht! Dabei hat die ukrainische Armee bisher die Untersuchungen verhindert. Immerhin jetzt: Die Ukraine stellt ihre Offensive gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes für einen Tag ein. Dies gab die Armee am heutigen Donnerstag in Kiew bekannt. Man sei einer Bitte von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon nachgekommen, um internationalen Ermittlern den Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs zu ermöglichen, sagte ein Armeesprecher. Solche Versprechen hat die Ukraine aber schon gebrochen, wir werden sehen“

Flug MH17: Ukraine stellt Kämpfe in Region vorübergehend ein

31. Juli 2014, 10:28

80 Leichen noch immer nicht geborgen

Kiew/Lugansk – Die Ukraine stellt ihre Offensive gegen pro-russische Separatisten im Osten des Landes für einen Tag ein. Dies gab die Armee am heutigen Donnerstag in Kiew bekannt. Man sei einer Bitte von UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon nachgekommen, um internationalen Ermittlern den Zugang zur Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs zu ermöglichen, sagte ein Armeesprecher.

„Der Generalstab der Anti-Terror-Operation hat entschieden, einen ‚Tag des Schweigens‘ und eine Einstellung der Kämpfe anzuordnen“, sagte der Sprecher. In der weißrussischen Hauptstadt Minsk sollte am Donnerstag ein Treffen zwischen Vertretern der ukrainischen Regierung und den prorussischen Separatisten stattfinden

Australien erhebt Vorwürfe gegen Russland

An der Absturzstelle des malaysischen Flugzeugs sind nach Angaben der australischen Außenministerin bis zu 80 Leichen noch nicht geborgen. Julie Bishop sprach am Donnerstag im australischen Rundfunk von großer Frustration, weil die Ermittler wegen der anhaltenden Kämpfe nicht zur Absturzstelle vordringen können.

Bishop erhob neue Vorwürfe gegen Russland: „Meine große Sorge ist, dass Russland den Prozess aktiv untergräbt“. Bishop hält sich derzeit in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf. Unter Bezug auf Geheimdienstinformationen sagte sie: „Danach sieht es ganz so aus, dass die Raketen von russischer Seite kommen und die Separatisten schwer bewaffnet sind. Sie haben Artillerie, sie haben Raketen. So etwas kauft man nicht im Laden an der Ecke.“

„Volksrepublik Donezk“ will Zusammenarbeit beenden

Die Behörden der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ im Osten der Ukraine hatte zuvor am Mittwoch überlegt, die Zusammenarbeit mit der OSZE bei der Klärung der Ursachen für den Absturz der malaysischen Passagiermaschine im Raum Donezk einzustellen. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Mittwoch.

„Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa war von Anfang an keine neutrale Seite und agierte im Interesse der Ukraine. In der zurückliegenden Woche haben sich OSZE-Vertreter unter diversen Vorwänden geweigert, ihre Mission am Absturzort zu erfüllen. Sie versuchten, die Aktivität der Truppen der Volksrepublik Donezk nach Kräften einzudämmen und halfen der ukrainischen Armee somit, einen Gegenangriff vorzubereiten“, zitierte die Donezker „Regierungssprecherin“ Klawdija Kulbazkaja am Dienstag einen hohen Vertreter des Kabinetts. (APA, 31.7.2014)

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