Ebola-Seuche: Liberia schließt alle Schulen! Beamte in Zwangsurlaub! Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bei dem Ausbruch in Liberia, Guinea und Sierra Leone 672 Menschen ums Leben gekommen. Informationsminister Brown rief die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung auf. «Wir brauchen dringend jede Hilfe, die wir erhalten können.» Die internationale Gemeinschaft aber hat keine Zeit, rüstet auf, führt Kriege oder bereitet neue vor! Wie hat Willy Brandt schon gesagt vor 30 Jahren in seinem Buch „Der Organisierte Wahnsinn!“, womit der damalige SPD-Vorsitzende den Zustand der Welt meinte: Mit dem Geld für einen Panzer könntet ihr 1000 Klassenräume bauen, mit dem Geld für ein Kampfflugzeug 40.000 Dorfapotheken! Die Waffenfabriken aber haben eine gute politische Lobby, für die Menschen ohne Gesundheitsversorgung und Schulen muss sie erst aufgebaut werden, damit solche Kritik des deutschen Nobelpreisträgers auch zu Veränderungen führen kann! Packen wir es als Eine-Welt-Diplomaten an!

Liberia kämpft gegen die Epidemie

Alle Schulen wegen Ebola geschlossen

Heute, 31. Juli 2014, 10:16
Ein Ebola-Opfer in Liberia wird von Einsatzkräften transportiert.
Ein Ebola-Opfer in Liberia wird von Einsatzkräften transportiert. (Bild: Reuters)

(Reuters) Im Kampf gegen die tödliche Viruskrankheit Ebola schliesst der westafrikanische Staat Liberia alle Schulen des Landes. Die Regierung erwägt zudem, mehrere Ortschaften unter Quarantäne zu stellen.

Zwangsurlaub für Beamte

«Wir müssen handeln, um die Ausbreitung zu stoppen», sagte Gesundheitsminister Lewis Brown der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Mit der Durchsetzung der Massnahmen wurden die Sicherheitskräfte beauftragt. Alle Behördenmitarbeiter, die nicht unbedingt nötig sind, werden einen Monat lang in den Zwangsurlaub geschickt.

Bisher fast 700 Todesopfer

Es handelt sich um die schärfsten Massnahmen gegen die Seuche, die ein westafrikanisches Land erlassen hat. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bei dem Ausbruch in Liberia, Guinea und Sierra Leone 672 Menschen ums Leben gekommen. Knapp ein Fünftel der Todesopfer sind in Liberia gezählt worden. Informationsminister Brown rief die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung auf. «Wir brauchen dringend jede Hilfe, die wir erhalten können.»

Sierra Leone ruft Gesundheits-Notstand aus

(Reuters) Sierra Leone hat angesichts des weltweit bisher schwersten Ebola-Ausbruchs in Westafrika den Gesundheits-Notstand ausgerufen. Sicherheitskräfte seien angewiesen, die besonders betroffenen Regionen unter Quarantäne zu stellen, ordnete Präsident Ernest Bai Koroma am Mittwochabend an. Alle Massnahmen sollten zunächst für 60 bis 90 Tage gelten. Koroma sagte zugleich seine Teilnahme an einem USA-Afrika-Gipfel in der kommenden Woche ab.

Polizei und Militär würden die Ein- und Ausreise in die stark betroffenen Regionen beschränken, die als Ausgangspunkt der Seuche vermutet werden, sagte Koroma in einer Rede. In den gebieten würden die Häuser durchsicht, um Ebola-Infizierte zu finden und zu isolieren. Zugleich sollten sie dafür sorgen, dass Gesundheitsbeamte und Hilfsorganisationen ungehindert ihrer Arbeit nachgehen könnten.

Liberia kämpft gegen die Epidemie

Alle Schulen wegen Ebola geschlossen

Afrika Heute, 10:16

Im Kampf gegen die tödliche Viruskrankheit Ebola schliesst der westafrikanische Staat Liberia alle Schulen des Landes. Die Regierung erwägt zudem, mehrere Ortschaften unter Quarantäne zu stellen.Mehr

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