„OSZE-Vermittler nicht neutral!“ Haben sie der ukrainischen Armee geholfen und sind sie mit verantwortlich, dass ostukrainische Kämpfer jetzt eingekesselt worden sind und getötet werden? Die ukrainische Armee stürmte in den vergangenen Tagen Städte um die Absturzstelle.“ Die Volksrepublik Donzek werfen das der OSZE vor und überlegen, die Zusammenarbeit einzustellen! „Mit Hilfe von OSZE-Vertretern haben die ukrainischen Truppen unter dem Vorwand, sich Zugang zum Absturzort zu verschaffen, eine kleine Gruppe der Donezker Armee eingekesselt, die nach Vereinbarung mit der OSZE den Absturzort abgesichert hatte“, hieß es von der „Republik Donezk“. „Jetzt wird diese Gruppe von den ukrainischen Sicherheitskräften methodisch vernichtet. Das ist ein Verstoß gegen alle Vereinbarungen. Wir wurden in eine Falle gelockt. Dabei spielten die internationalen Vermittler die Rolle eines lebendigen Schildes für die ukrainische Armee. Diese konnte sich wieder umgruppieren und einen Angriff starten. Das hat es schon einmal gegeben, als (der ukrainische Präsident Petro) Poroschenko eine Waffenruhe erklärt hatte.“ Die ukrainische Armee stürmte in den vergangenen Tagen Städte um die Absturzstelle und machte damit eine Untersuchung durch internationale Experten unmöglich!

„Volksrepublik Donezk“ will Zusammenarbeit mit OSZE beenden

30. Juli 2014, 14:33

Gespräche zwischen Russland und Ukraine möglicherweise am Donnerstag in Minsk

Kiew/Moskau/Minsk – Die Behörden der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ im Osten der Ukraine überlegen, die Zusammenarbeit mit der OSZE bei der Klärung der Ursachen für den Absturz der malaysischen Passagiermaschine im Raum Donezk einzustellen. Das berichtete die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Mittwoch.

„Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa war von Anfang an keine neutrale Seite und agierte im Interesse der Ukraine. In der zurückliegenden Woche haben sich OSZE-Vertreter unter diversen Vorwänden geweigert, ihre Mission am Absturzort zu erfüllen. Sie versuchten, die Aktivität der Truppen der Volksrepublik Donezk nach Kräften einzudämmen, und halfen der ukrainischen Armee somit, einen Gegenangriff vorzubereiten“, zitierte die Donezker „Regierungssprecherin“ Klawdija Kulbazkaja am Dienstag einen hohen Vertreter des Kabinetts.

„Wir wurden in die Falle gelockt“

„Mit Hilfe von OSZE-Vertretern haben die ukrainischen Truppen unter dem Vorwand, sich Zugang zum Absturzort zu verschaffen, eine kleine Gruppe der Donezker Armee eingekesselt, die nach Vereinbarung mit der OSZE den Absturzort abgesichert hatte“, hieß es von der „Republik Donezk“.

„Jetzt wird diese Gruppe von den ukrainischen Sicherheitskräften methodisch vernichtet. Das ist ein Verstoß gegen alle Vereinbarungen. Wir wurden in eine Falle gelockt. Dabei spielten die internationalen Vermittler die Rolle eines lebendigen Schildes für die ukrainische Armee. Diese konnte sich wieder umgruppieren und einen Angriff starten. Das hat es schon einmal gegeben, als (der ukrainische Präsident Petro) Poroschenko eine Waffenruhe erklärt hatte.“

SOZ soll OSZE ersetzen

Eine Alternative wurde sogleich aufgezeigt: „Wir wollen Länder der Schanghaier Kooperationsorganisation (SOZ) in die Ermittlungen einbinden.“ Der Gruppe gehören China, Russland, Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan an.

Die Absturzstelle des Fluges MH17 in der Ostukraine war auch am vierten Tag in Folge für niederländische Experten und internationale Beobachter unerreichbar. Mitarbeiter der OSZE mussten am Mittwoch wegen der Kämpfe nach Donezk zurückkehren, teilten Korrespondenten des niederländischen Fernsehens mit. Die ukrainische Armee stürmte in den vergangenen Tagen Städte um die Absturzstelle.

Verhandlungen in Weißrussland geplant

Im Konflikt um den Zugang zum Absturzort hat der ukrainische Präsident Poroschenko Verhandlungen mit Russland im autoritär geführten Weißrussland vorgeschlagen. Poroschenko habe den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko kontaktiert und „angeboten, an der Organisation eines Treffens in Minsk mitzuwirken“, teilte die ukrainische Präsidentschaft am Dienstagabend mit. Lukaschenkos Büro teilte mit, Weißrussland komme damit einer Bitte Poroschenkos nach.

Ein genauer Termin wurde nicht genannt, ein Treffen könnte aber schon am Donnerstag stattfinden. Gemäß dem Vorschlag könnten der frühere ukrainische Präsident Leonid Kutschma, der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, sowie ein OSZE-Vertreter in der weißrussischen Hauptstadt verhandeln. Ziel solle sein, dass internationale Experten Zugang zur Absturzstelle erhalten. Zudem solle über die „Freilassung aller Geiseln“ in der Gewalt der Separatisten gesprochen werden.

Das Flugzeug mit 298 Menschen an Bord war am 17. Juli abgestürzt. Die Ukraine und die Separatisten werfen sich gegenseitig den Abschuss vor. Kämpfe zwischen der Armee und den Rebellen machen internationalen Experten den Zugang zum Unglücksort unmöglich. (APA, 30.7.2014)

 

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