Im Krieg müssen Bürger töten, sterben, ihre Gesundheit riskieren, ihre Familien, ihr Eigentum! Trotzdem gelingt es immer wieder Menschen zu bewegen, Kriege zu unterstützen oder zu dulden! Die Gründe aber, die den Bürgern für Kriege angegeben werden, sind zumeist unwahr! Denn die wahren Gründe, für die die Mächtigen Kriege führen wollen, entsprechen nicht den Interessen der meisten Menschen! Also müssen sie moralisch mit Horrorgeschichten so durch die Medien unter Druck gesetzt werden, dass sie sich nicht wehren: Hier nur einige Beispiele über die Unwahrheiten: Zum Irakkrieg, Kosovokrieg,… Ein Beispiel: vor dem US-Kongress sagte eine junge Kuwaiterin aus: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“ Erst nach der US-geführten militärischen Intervention zur Befreiung Kuwaits, demZweiten Golfkrieg, stellte sich die Geschichte als Erfindung der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlton heraus. Erst sehr viel später stellte sich heraus, dass ihr Bericht falsch bzw. erfunden war, dass die Jugendliche nie dort gearbeitet hatte, und dass sie die Tochter des kuwaitischen Botschafters war. Vor allem die westlichen Regierungen haben bewiesen, dass sie aufgrund von Unwahrheiten Kriege geführt haben, die Hunderttausenden das Leben gekostet haben und noch kosten! Also Vorsicht zu jedem Bericht zur Ukraine und über Russland heute! Keine deutsche Zeitung hatte vor den Irakkriegen die Lügen enthüllt, sondern als Wahrheiten gemeldet!

Brutkasten – LÜGE

Brutkastenlüge

Als Brutkastenlüge wird die über längere Zeit als wahre Tatsache verbreitete Lügengeschichte bezeichnet, irakische Soldaten hätten bei der Invasion Kuwaits im Jahr 1990 kuwaitische Frühgeborene getötet, indem sie sie aus ihren Brutkästen rissen und auf dem Boden sterben ließen. Sie hatte großen Einfluss auf die öffentliche Debatte über die Notwendigkeit eines militärischen Eingreifens zugunsten Kuwaits und wurde unter anderem vom damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush und vonMenschenrechtsorganisationen vielfach zitiert. Erst nach der US-geführten militärischen Intervention zur Befreiung Kuwaits, demZweiten Golfkrieg, stellte sich die Geschichte als Erfindung der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlton heraus. Diese war von der im Exil befindlichen kuwaitischen Regierung bezahlt worden, um eine Rückeroberung Kuwaits mittels Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

Aussage[Bearbeiten]

Die damals fünfzehnjährige Tochter des kuwaitischen Botschafters Saud Nasir as-Sabah in den USA[1] gab vor einem informellen Menschenrechtskomitee des US-Kongresses unter Tränen eine Erklärung ab: Sie habe als kuwaitische Hilfskrankenschwester freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und sei dabei Zeugin des Eindringens irakischer Soldaten geworden. Sie sagte: „Ich habe gesehen, wie die irakischen Soldaten mit Gewehren in das Krankenhaus kamen…, die Säuglinge aus den Brutkästen nahmen, die Brutkästen mitnahmen und die Kinder auf dem kalten Boden liegen ließen, wo sie starben.“[2] Sie gab lediglich ihren Vornamen mit „Nayirah“ an und verschwieg ihre familiäre Herkunft. Ihr Vater saß während ihrer Aussage vor dem Kongress-Komitee als Zuhörer im Publikum.[1] Erst sehr viel später stellte sich heraus, dass ihr Bericht falsch bzw. erfunden war, dass die Jugendliche nie dort gearbeitet hatte, und dass sie die Tochter des kuwaitischen Botschafters war.

Die kuwaitische Regierung hatte aus dem Exil heraus die amerikanische PR-Agentur Hill & Knowlton für 10 Millionen US-Dollar beauftragt, in der amerikanischen Öffentlichkeit für ein militärisches Eingreifen der USA zugunsten Kuwaits zu werben. Beauftragt wurde H & K dazu von der Scheinorganisation Citizens for a Free Kuwait, die wiederum von der kuwaitischen Regierung gegründet und finanziert worden war. Die Agentur startete eine Reihe von PR-Aktivitäten, wozu unter anderem die erfundene Brutkastengeschichte gehörte.[3] Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass die Jugendliche nicht dort arbeitete und die von ihr beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hatten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

Es begann mit einer Lüge – 10 Jahre nach dem Irak-Krieg – Doku/Dokumentation

 

Die US-Regierung unter George W. Bush begann die Planung des Irakkriegs vor den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und nutzte die Anschläge dann, um diese Planung in den USA durchzusetzen. Sie begründete ihn als Präventivkrieg, um einen angeblich akut bevorstehenden Angriff des Irak mit Massenvernichtungsmitteln auf die USA zu verhindern. Dafür erhielt sie kein UN-Mandat des UN-Sicherheitsrats und brach somit das Verbot eines Angriffskrieges in der UN-Charta.[5] Mit ihrer UN-Vetomachtverhinderten die USA und Großbritannien, dass der UN-Sicherheitsrat den Irakkrieg verurteilte.

Die genannten Begründungen des Irakkriegs sind historisch widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet, da im Irak weder Massenvernichtungsmittel noch Beweise akuter Angriffsabsichten gefunden wurden. Stattdessen werden oft geopolitische und wirtschaftliche Interessen der USA als tatsächliche Kriegsgründe angenommen.

Nach dem erklärten Kriegsende kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, tausenden Terroranschlägen, Kriegshandlungen und Gewaltkriminalität, sowohl verschiedener irakischer Gruppen gegeneinander als auch gegen die westliche Besatzungstruppen, die vor allem unter irakischen Zivilisten eine unbekannte Anzahl Todesopfer und Verletzte forderten.

Weitere

 

Kriegslügen aufdecken 

Münchhausen – ein Projekt gegen verführerische Kriegslügen 

Andreas Buro 

Jeder Stifter einer Weltreligion verhieß Frieden, und zwar im Diesseits, zu erreichen durch Toleranz, Barmherzigkeit, Menschlichkeit. Staatsgründer taten es ihnen gleich und schrieben in ihre Grundgesetze: „All men are created equal“ (Unabhängigkeitserklärung der USA). Großartige, kluge Worte. Und doch ist die menschliche Geschichte geprägt von Gewalt und Krieg, deren Beute von wenigen eingesackt wurde und dessen Leid von den Vielen getragen werden musste.Wie gelang es und gelingt es in fast allen Gesellschaftsformationen immer wieder, die Menschen als böse Feinde gegeneinander in Stellung und zu Mord und Totschlag zu bringen und dies noch als gute und ehrenvolle Tat zu verkaufen? Die Massenmörder bekamen den Titel „Der Große“ und der Tod auf dem Schlachtfeld wurde zum Heldentod verklärt, während die zivilen Opfer allenfalls als „Kollateralschäden“ abgetan wurden.

Eine der vornehmsten Aufgaben der Friedensbewegung ist es, die Legitimationsideologien für Rüstung und Krieg bloßzustellen, als das was sie sind, nämlich Versuche, die Bürger und Bürgerinnen zu täuschen, um ihnen Rüstung und Krieg schmackhaft zu machen: Der „Gerechte Krieg“, das „Letzte Mittel“, die „Humanitäre Intervention“, sowie die absurdesten Lügen, warum die Soldaten nun in den Krieg ziehen müssten.

Da haben doch tatsächlich ein paar vietnamesische Küstenboote US-Zerstörer im Golf von Tonking angegriffen – glatter Terrorismus! Die Antwort der USA war fürchterlich und giftig. Um Krieg, das Scheußlichste vom Scheußlichen, zu rechtfertigen, wurde und wird gelogen und betrogen.

Raketenschutzschirme gegen nicht existierende iranische Atomraketen von den meisten Medien brav verbreitet – Hanebüchen! Der Baron von Münchhausen war dagegen ein Waisenknabe.

Um rationale Aufklärung in diesem Feld bemühen wir uns seit langer Zeit. Ich schlage nun vor, sie witziger und als Breitenaktion zu betreiben: Wir fordern alle Menschen, die wir erreichen können auf, die deftigsten Lügengeschichten zur Rechtfertigung von Krieg und Rüstung aus allen historischen Zeiten bis zur Gegenwart aufzuschreiben, also von den Kreuzzügen oder früher über den Sender Gleiwitz bis zur dreisten Lüge des USAußenministers über die Massenvernichtungswaffen des Saddam Husseins und dem Militär als letztem Mittel der angeblich „Humanitären Interventionen“. Dabei geht es nicht um Anklagen wegen der Grausamkeit des Krieges. Es geht immer um die Versuche, uns, die Bürgerinnen und Bürger, zu täuschen, um auf diese Weise unsere Zustimmung zu Gewalt und Krieg zu erreichen.

Wenn jemand sich ein Lügenthema vornehmen will, sollte er mir das vorher mitteilen. Ich kann dann Auskunft geben, ob das Thema bereits von anderen bearbeitet wird. So kann Doppelarbeit vermieden werden. Eure Texte schickt, bitte, zunächst an mich (andreas.buro@gmx.de). Ich sammele und leite sie weiter.

Alle können sich beteiligen. Die Texte: etwa eine Schreibmaschinenseite lang, wenn möglich in flotter Sprache und eventuell mit Hinweisen zu weiterer Information – doch, bitte, keine langen Literaturlisten. Nach Sichtung durch die notwendig kleine Redaktionsgruppe von historisch-politisch Erfahrenen

(1)werden die Geschichten auf dem bereits bekannten Aachener Friedensmagazin aixpaix.de in einer besonderen Münchhausen-Rubrik veröffentlicht. Wenn wir Erfahrungen gesammelt haben, wollen wir überlegen, ob eine zusätzliche Münchhausen-Plattform im Internet geschaffen werden soll.Die Redaktionsgruppe wird sich, wenn nötig, für weitere Informationen an jeweils fachkundige Personen wenden, um sicher zu stellen, dass unsere Darstellungen sachlich fundiert sind und nicht in Verschwörungstheorien landen. Wir müssen sehr sorgfältig berichten, um ernst genommen zu werden.

Die deftigsten Geschichten werden als „Pressemitteilungen vom Lügenbaron Münchhausen“ oder vielleicht als „Lüge des Monats“ bekannt gemacht und hoffentlich nicht nur in Friedenszeitschriften abgedruckt. Dabei wird gleichzeitig zu erweiterter Mitarbeit eingeladen. Selbstverständlich können auf der Plattform auch Kontroversen ausgetragen werden. Haben die Schüsse auf den österreichischen Thronfolger und seine Frau in Sarajevo wirklich den Ersten Weltkrieg ausgelöst? In der Form der Darstellung werden wir noch experimentieren müssen.

Eine Grundfigur dürfte sein, zunächst die offizielle Behauptung wiederzugeben und sie dann mit unserer Lügenbloßstellung zu konfrontieren. Das alles müsste doch einen großen Spaß machen und deftig provozieren, damit die alten Lügen-Klischees ins Wanken geraten.

Als Logo wollen wir Münchhausen auf einer Rakete Richtung Erde sausen lassen. Dort erwarten ihn Menschen, die jubelnd ihre Arme erheben, obwohl sie selbst Opfer der Rakete werden können. Das Münchhausen-Projekt wird unter dem Schirm der „Kooperation für den Frieden“ angesiedelt sein. Da bisher alle ehrenamtlich mitarbeiten, werden nach bisheriger Einschätzungen seine Kosten nicht sehr hoch sein. Trotzdem wären wir sehr glücklich, wenn möglichst viele einen kleinen Startbeitrag auf das gemeinnützige Konto:

Förderverein Frieden e.V. Konto 4041 8604 00 bei der GLS Gemeinschaftsbank BLZ 430 609 67

IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00, BIC: GENODEM1GLS mit Stichwort: „Münchausen“ senden würden. Bitte die Absende-Adresse auf der Überweisung für die Spendenbescheinigung vermerken! Danke!

Die Vorbereitungen benötigen selbstverständlich etwas Zeit. Die Plattform soll im Februar 2014 eröffnet werden. Bis dahin müssten schon einige Lügengeschichten vorliegen. Sicher schaffen wir das, weil wir auf die Mitarbeit von vielen setzen. Wie gesagt: Wer will, kann mitmachen oder auch andere ansprechen, sich zu beteiligen. Es wäre toll, wenn eine Lügenlawine entstünde.

Anmerkung

 

1 Der Redaktionsgruppe gehören an Karl Grobe, Wiltrud Roesch-Metzler, Werner Ruf, Christine Schweitzer und Otmar Steinbicker. 
 
Andreas Buro ist u. a. friedenspolitischer Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie und des „Monitoring-Projekts: Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention“. 2008 hat er den Aachener Friedenspreis erhalten. 

E-Mail:

andreas (Punkt) buro (at) gmx (Punkt) de

http://www.friedenskooperative.de/ff/ff14/1-25.htm

Die Lügengeschichte des Monats Juli

Gaza-Krieg: Der gebrochene Waffenstillstand

Lügengeschichten des Monats Mai

Der Kampf gegen Irans nicht vorhandene Atomraketen

Die Nazi-Mai-Lüge und ihre Opfer

Die Lügengeschichte des Monats April

Wer hat am 21. August 2013 Giftgas bei Damaskus eingesetzt?

Die Lügengeschichte des Monats März

Es begann mit einer Lüge – Kosovo-/ Jugoslawienkrieg 1999

Die Lügengeschichte des Monats Februar

Münchhausen und die Bundeswehr in Mali

Weitere Lügengeschichten

Eine Riesen-Lügengeschichte Ankaras platzt und wird entsorgt

Krieg gerecht gelogen

1990 – Lügen am Golf 1990

1964 – Der Zwischenfall von Tonking oder wie man einen erwünschten Krieg inszeniert

1867/68 – Der Krieg des britischen Empire gegen den Kaiser von Äthiopien

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Frieden sichern und schaffen, Kommunikation und Medien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s