Ustinov: „Bush hat enthüllt: Liechtenstein und Monaco haben Massenvernichtungswaffen!“ Krieg ist der Terrorismus der Reichen! Peter Ustinov: „Ich sehe keinen Unterschied zwischen Krieg und Terrorismus. Terrorismus ist der Krieg der Armen und Krieg der Terrorismus der Reichen.“ „Das Vorurteil ist einer der größten Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte. Es benutzt die blanke Unkenntnis als Waffe.“ „Nach Jahrhunderten im Untergrund ist das Vorurteil als Maulwurf in unserer Mitte identifiziert worden: als einer der großen Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte“, schreibt Sir Peter Ustinov. „Es ist verantwortlich für die Missverständnisse zwischen Nationen und Religionen. Als Waffe benutzt es die blanke Unkenntnis.“ Und eben auch Bomben. Dass es Vorurteilen im täglichen Umgang wie im globalen Zusammenleben von Völkern und Glaubensgemeinschaften zu begegnen gilt, ist dem Autor seit langem ein wichtiges Anliegen, doch in den Monaten nach dem 11. September.

Seit 1942 absolvierte Ustinov seinen Wehrdienst während des Zweiten Weltkrieges in der British Army. Sein Vorgesetzter war der Schauspieler David Niven. Später sagte Ustinov, dass ihn die Zeit beim Militär und während des Krieges tief geprägt und in seinempazifistischen und humanistischen Denken beeinflusst habe.

In den 1950er Jahren trat er den Weltföderalisten bei[8] und fungierte von 1990 bis zu seinem Tod als deren Vorsitzender. 1968 wurde er zum Sonderbotschafter des UN-Hilfswerkes UNICEF ernannt; im selben Jahr trat er auch – ohne einen anerkannten Schul- oder Studienabschluss – sein erstes akademisches Amt als Rektor der schottischen Universität Dundee an (1969 wurde er dort außerdem zum Ehrendoktor der Rechte ernannt). Als UNICEF-Botschafter bereiste Ustinov seitdem kontinuierlich die ganze Erde und wollte als „Brückenbauer“ zu einer besseren, demokratischen Welt beitragen. Ziel des World Federalist Movement war zudem eine verstärkte Demokratisierung der Vereinten Nationen und die umfassende Neuordnung internationaler Beziehungen.

Auch im Alter äußerte er noch seine Meinung zu politischen Fragen, zuletzt im März 2004 als Mitaufrufer zum Ostermarsch derFriedensbewegung im deutschen Ramstein, wo in der US-amerikanischen Ramstein Air Base bis 2005 atomare Sprengköpfe gelagert wurden.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ustinov

Sir Peter Ustinov: einfach großartig!

Kategorie: Zitate allgemein

Sir Peter Ustinov war ein bekannter Schauspieler, Autor und Regisseur, der durch seine Beobachtungen des Weltgeschehens einiges an Sprüchen und Weisheiten hinterlassen hat.

Sir Peter Ustinov wurde 1921 in London geboren und verstarb im Jahr 2004 in Genolier. Berühmt wurde er unter anderem als Hollywood-Schauspieler, der sogar zwei Mal den begehrten Oscar für sich gewinnen konnte.

Er engagierte sich besonders für UNESCO und UNICEF und widmete seine letzten Lebensjahre der Bekämpfung von Vorurteilen, wofür er sogar Universitätslehrstühle begründete.

Bei seiner Arbeit als Schriftstellererdachte er nicht nur Romane und Erzählungen, sondern sammelte auch Anekdoten seines eigenen Lebens, die er auf Vortagsreisen zum Besten gab und die ihn zu einem beliebten Unterhaltungskünstler machten.

Die von ihm erhaltenen Zitate sind teils komisch, teils von einer philosophischen Nachdenklichkeit.

Über die Welt und das Leben

  • Ich bin besonders glücklich, wenn das Glück unvollkommen ist. Vollkommenheit hat keinen Charakter.
  • Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen.
  • Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten: Gott schuf die Welt in sechs Tagen und was haben wir heute? Die Fünf-Tage-Woche!
  • Sinn des Lebens: etwas das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.
  • Ein Jubiläum ist ein Datum, bei dem eine Null für eine Null von mehreren Nullen geehrt wird.
  • Das Leben ist ein Leihwagen, den man irgendwann wieder abgeben muss.
  • Am unerträglichsten finde ich es, dass es Armut in reichen Ländern und reiche Menschen in armen Ländern gibt. In beiden Fällen sind sie fehl am Platz.
  • Das Klettern auf der Leiter des Sozialprestiges endet oft mit einem schrecklichen Muskelkater.
  • Das Schicksal ist viel zu ernst, als das man es dem Zufall überlassen könnte.
  • Die einzige Heimat, die für mich zählt ist das zivilisierte Benehmen.
  • Ich sehe keinen Unterschied zwischen Krieg und Terrorismus. Terrorismus ist der Krieg der Armen und Krieg der Terrorismus der Reichen.
  • Über unsere Zweifel sind wir uns im Allgemeinen einig. Was uns trennt sind unsere Überzeugungen.

Über den Menschen

  • Ein Optimist ist jemand, der genau weiß wie traurig die Welt sein kann, während ein Pessimist täglich neu zu dieser Erkenntnis gelangt.
  • Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.
  • Die letzte Stimme, die man hört bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: Das ist technisch unmöglich!
  • Ein Philosoph ist ein Mann, der in Ermangelung einer Frau die ganze Welt umarmt.
  • Propaganda ist die Kunst anderen Menschen zu beweisen, dass sie anderer Meinung sind.
  • Heutzutage ist ein Diplomat nichts weiter als ein Oberkellner, dem es gelegentlich erlaubt ist sich hinzusetzen.
  • Die Kirche sagt, du sollst deinen Nachbarn lieben. Ich bin überzeugt, dass sie meinen Nachbarn nicht kennt.
  • Bildung ist nicht auf die Schule begrenzt. Sie geht unerbittlich weiter bis ans Lebensende.
  • Das Vorurteil ist einer der größten Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte. Es benutzt die blanke Unkenntnis als Waffe.
  • Der Klang eines Lachens ist für mich immer die kultivierteste Musik der Welt gewesen.
  • In seiner eigenen Beschränktheit von keinem erreichbar ist der weise Mann, der sich an seiner eigenen Weisheit berauscht.

http://www.tcwords.com/sir-peter-ustinov-einfach-grosartig/

Sir Peter Ustinov

ACHTUNG! VORURTEILE

Das Vorurteil ist ein Bösewicht der Weltgeschichte, sagt Peter Ustinov, und deshalb rückt er dem gefährlichen „Typisch Mann, typisch Emanze, typisch Ami“ entschieden auf den Pelz. Und fängt natürlich bei sich selbst an. Eine rasante Reise durch den Dschungel der Vorurteile und das Leben des Sir Peter.“Nach Jahrhunderten im Untergrund ist das Vorurteil als Maulwurf in unserer Mitte identifiziert worden: als einer der großen Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte“, schreibt Sir Peter Ustinov. „Es ist verantwortlich für die Missverständnisse zwischen Nationen und Religionen. Als Waffe benutzt es die blanke Unkenntnis.“
Und eben auch Bomben. Dass es Vorurteilen im täglichen Umgang wie im globalen Zusammenleben von Völkern und Glaubensgemeinschaften zu begegnen gilt, ist dem Autor seit langem ein wichtiges Anliegen, doch in den Monaten nach dem 11. September ergriff er die Initiative: Er gründete ein Zentrum für Vorurteilsforschung, und er beschloss, dieses Buch zu schreiben. Aber natürlich hat er keinen trockenen Forschungsbericht verfasst, sondern einen kurzweiligen Exkurs durch die skurrile Welt der Vorurteile – auch der eigenen nach dem Motto „Wer über Vorurteile urteilen will, fasse sich zuerst an die eigene Nase“. Ein Buch voller Ideen und Anekdoten, mal ironisch, mal ernst, getragen von Optimismus und weisem Humor. Können wir vorurteilsloses Denken lernen? – „Ja“, antwortet Ustinov, „es sollte Unterrichtsfach in den Schulen sein.“

Hörbuch Achtung Vorurteile:
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